
Expedition Ama Dablam mit Lobuche Peak
Ein technischer 6000er und einer der schönsten Berge der Welt
Das Abenteuer
Persönliche 1:1-Betreuung durch einen erfahrenen Climbing Sherpa an der Ama Dablam.
Spezial bei KP mountaineering guides: Wir organisieren den Flug von Kathmandu nach Lukla flexibel per Helikopter oder komfortabler Propellermaschine für einen möglichst reibungslosen Expeditionsstart.
Besteigung einer der schönsten Berge der Welt
Ideale Akklimatisation durch das Trekking im Khumbu und die Besteigungen von Gokyo Ri und Lobuche East
Traumroute über den Südwestgrat mit abwechslungsreicher Kletterei in Fels und Firn
Der Götterberg Ama Dablam (6814 m) gilt zu Recht als einer der schönsten Berge der Erde. Die zunächst als unbesteigbar erachtete Ama Dablam wurde 1961 durch eine von Sir Edmund Hillary, dem Erstbesteiger des Everest, geleitete Expedition zum ersten Mal bezwungen. Auch unser Aufstieg folgt der Route der Erstbesteigung über den Südwestgrat. Statt ein stetiges Auf und Ab am Berg wählen wir ein interessantes Trekking durch das ganze Khumbu-Gebiet. Zur Akklimatisation besteigen wir den 5357 m hohen Gokyo Ri sowie den 6119 m hohen Lobuche East. So erreichen wir bestens akklimatisiert das Ama Dablam Basislager.
1. Tag: Flug nach Kathmandu
2.–3. Tag: Ankunft in Kathmandu und letzte Vorbereitungen
Nach unserer Ankunft in Kathmandu beziehen wir ein Hotel in unmittelbarer Nähe vom Thamel. In den kommenden 1.5 Tagen steht das Expeditionsbreefing an und wir haben Zeit um die Stadt zu besichtigen. Kathmandu ist eine lebendige, faszinierende Stadt mit vielen Facetten: von den bunten Souvenirshops des Thamel über die Gemüsemärkte zu den grossen, religiösen Sehenswürdigkeiten wie das hinduistische Pashupatinath oder die buddhistische Stupa Bodnath - ein Ort, an dem man gerne stundenlang verweilt. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Kathmandu–Lukla (2800 m)–Phakding (2650 m)
In aller Frühe brechen wir zum Flughafen auf und starten je nach Wetter- und Sichtverhältnissen mit dem Helikopter oder einer komfortablen Propellermaschine. Dank dieser Flexibilität können wir einen planmässigen und reibungslosen Start in das Abenteuer nahezu garantieren. Ein knapp einstündiger Flug bringt uns nach Lukla (2800 m), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. zwei Stunden zum Kusum-Fluss (2550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2650 m). Der Rest des Tages dient zum Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute. Gehzeit: 3-4 Stunden; Aufstieg: 220 m, Abstieg: 450 m.
5. Tag: Phakding (2650 m)–Namche Bazar (3450 m)
Weiter nordwärts überqueren wir mehrmals auf langen Hängebrücken den Kusum-Fluss. In Jorsale, am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, befindet sich der „Police Checkpost“. Der Nationalpark ist nach dem Sherpa-Wort für den Everest benannt. Nach insgesamt drei bis vier Stunden kommen wir am Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2850 m) an. Weiter geht es über die Imja-Schlucht und dann steil aufwärts in etwa zwei Stunden zum Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3450 m). Gehzeit: 5-6 Stunden; Aufstieg: 1150 m, Abstieg: 300 m.
6. Tag: Namche Bazar
Zur optimalen Akklimatisation gönnen wir uns einen Tag im Sherpa-Zenturm. Namche Bazar bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und nur wer Namche kennt, versteht die eigenständige Sherpa Kultur. So gehört zum Beispiel ein Besuch von Kumjung, einem Weiler auf der Hochterasse oberhalb Namche unbedingt zum Programm. Ein kurzer Spaziergang bringt uns zum Mendaphu Hill, einem erstklassigen Aussichtspunkt auf viele Khumbu-Gipfel einschliesslich Everest, Lhotse, Taboche und unserem Ziel, die Ama Dablam. Selbstverständlich bleibt auch Zeit zum Einkauf in den unzähligen, von Familien geführten, Läden oder auf einen Kaffee in einer der gemütlichen Bäckereien.
7. Tag: Namche Bazar (3450 m)–Dole (4040 m)
Morgens brechen wir auf in Richtung Gokyo-Hochtal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg gelangen wir nach Sanasa. Kurz nach dem Weiler verlassen wir das eigentliche Khumbu und gelangen ins Gokyo-Tal. Dieses Hochtal ist deutlich ruhiger und einsamer als das Haupttal. Dole, das erste grössere Dorf, ist unser Tagesziel. Gehzeit: 5-6 Stunden; Aufstieg: 950 m, Abstieg: 400 m.
8. Tag: Dole (4040 m)–Machhermo (4410 m)
Wunderschön zieht sich unser Weg, auf der orografisch rechten Talseite, entlang. Zunächst wandern wir steil hinauf zum Weiler Luza und weiter nach Machhermo (4410 m). Gehzeit 4 Stunden, Aufstieg: 1050 m, Abstieg: 150 m.
9. Tag: Machhermo (4410 m)–Alp Gokyo (4750 m)
Bei unserem Weitermarsch in Richtung Norden wird die Landschaft grossartiger und wilder. Hinter Machhermo befinden wir uns bereits zwischen dem Machhermo Ri und der Seitenmoräne des Nguzumba-Gletschers. Der Weg führt vorbei an zwei tiefblauen Seen bis zur Alp Gokyo auf 4750 m Höhe. Es bleibt Zeit sich umzuschauen und auf den aussichtsreichen Moränenkamm zu steigen. Gehzeit 5 Stunden, Aufstieg: 400 m.
10. Tag: Alp Gokyo (4750 m)–Gokyo Ri (5357 m)–Alp Dragnag (4690 m)
Für unseren ersten Gipfel, den Gokyo Ri, benötigen wir morgens im Aufstieg etwa zwei bis drei Stunden Zeit. Ein grossartiges Panorama erwartet uns mit Ausblicken auf die Riesen Everest, Nuptse, Lhotse, Cho Oyu und weitere unzählige Sechs- und Siebentausender. So sehen wir vom Gokyo Ri aus auch unser nächstes Gipfelziel, den 6145 m hohen Lobuche. Nach der Rückkehr zur Alp Gokyo führt unser Weiterweg südlich um den Nguzumba-Gletscher herum bis zum Weiler Na (4400 m). Nun steigen wir das fast vegetationslose, alte Moränengelände nach Nordwesten bis zur Alp Dragnag (4690 m) hinauf. Gehzeit 8 Stunden, Aufstieg: 900 m, Abstieg: 1050 m.
11. Tag: Alp Dragnag (4690 m)-Cho La Pass (5420 m)–Dzonglha (4850 m)
Wir folgen dem Hochtal von Nyimagawa zum Cho La Pass. Der anschliessende Abstieg zur Alp von Dzonglha führt ein Stück über einen Gletscher. Unsere Lodge liegt idyllisch auf einer grünen Matte und offenbart nach Süden einen gewaltigen Blick auf das 6500 m hohe Massiv des Jobo Lhaptshan und Taboche. Gehzeit 7 Stunden, Aufstieg: 730 m, Abstieg: 600 m.
12. Tag: Dzonglha (4850 m)–Lobuche Hochlager (5250 m)
Vorbei am Awi Peak und dem grossen Tshola Tsho See gelangen wir wieder zurück ins eigentliche Khumbu Tal. Weiter geht es entlang der mächtigen Zunge des Khumbu-Gletschers zum Lobuche Basislager. Nichtsdestotrotz favorisieren wir die Variante mit einer Zeltübernachtung im Hochlager. Nach einem stärkenden Mittagessen steigen wir über Steilwiesen und Geröll ins 5250 m hohe Hochlager auf. Vom Hochlager aus ist die Besteigung weniger lang. Die Chance den Gipfel zu erreichen, ist damit wesentlich höher.
13. Tag: Besteigung des Lobuche East (6119 m)
Der Aufstieg auf den Ost-Gipfel verläuft zunächst über Schotter durch ein rinnenähnliches, kleines Tal. Eine breite Schnee- bzw. Eisflanke führt uns zum Fuss des steilen Süd-Ost-Grates. Über diesen gelangen wir, unter Zuhilfenahme von Fixseilen, auf den Gratgipfel des Lobuche Peak East. Unser zweiter Gipfel offenbart eine faszinierende Rundsicht auf die nahen Riesen Pumori, Everest und Nuptse und natürlich auch auf die Ama Dablam. Nach dem Abstieg zum Basislager wandern wir gleich noch weiter nach Dingboche.
14. Tag: Dingboche–Ama Dablam Basislager
Ein geruhsamer Tag steht an und somit können wir zuerst den ursprünglichen Ort geniessen. Dingpoche war in früheren Zeiten die Alp der Sherpas aus Namche Bazar. Doch nun hat es sich zu einem kleinen Dorf entwickelt, welches das ganze Jahr bewohnt ist. Die Aussicht auf die nahe Ama Dablam ist beeindruckend. Nach einem gemütlichen Vormittag wandern wir nachmittags ins Basecamp am Fusse der Ama Dablam wo wir ein grosszügiges Einzelzelt beziehen. Gehzeit: 4 Stunden, Aufstieg: 480 m, Abstieg: 250 m.
15.-22. Tag: Besteigung der Ama Dablam (6814 m)
Ganze acht Tage stehen uns nun zur Besteigung der 6856 m hohen Ama Dablam zur Verfügung. Wir errichten zwei Hochlager um das „Matterhorn Nepals“ zu besteigen. Dabei werden wir von unseren Sherpas tatkräftig unterstützt. Die Route folgt weitgehend dem Südwestgrat. In 5800m errichten wir am Beginn des Grats das Lager I. Hier beginnt die anspruchsvolle luftige Genusskletterei in bestem Granit hinauf zum Lager II (6050m). Die Schlüsselstelle am „Gelben Turm“ (V+) und auch alle anderen schwierigen Passagen sind mit Fixseilen entschärft. Die Gipfeletappe starten wir von Lager II aus. In kombinierter Kletterei gilt es zuerst den Eisbalkon zu erreichen. Hier beginnt die etwa 500m lange und bis zu 50 Grad steile Eis- und Schneeflanke, letztes Hindernis zum Gipfel der Ama Dablam, einem der schönsten Berge der Welt mit freier Sicht auf die Giganten Everest, Lhotse, Cho Oyu und Makalu.
23. Tag: Ama Dablam Basislager–Namche Bazar
Spätestens am 23. Tag unserer Reise verlassen wir das Basislager der Ama Dablam und trekken vorbei am berühmten Kloster Tengboche zurück nach Namche Bazar. Den Nachmittag verbringen wir in den verwinkelten Gassen der Sherpa-Hauptstadt. Gehzeit: 8 Stunden, Aufstieg: 530 m, Abstieg: 1730 m.
24. Tag: Namche Bazar–Lukla
Über den uns schon bekannten Weg wandern wir über Phakding zurück nach Lukla. Gehzeit: 7 Stunden, Aufstieg: 250 m, Abstieg: 950 hm.
25. Tag: Lukla–Kathmandu
Wir verlassen das Khumbu Gebiet und fliegen zurück nach Kathmandu. Ein Start von Lukla ist immer etwas Spektakuläres. Da auf Sicht geflogen wird und diese in der Regel am Vormittag besser ist, starten die Flüge meistens auch dann und so erreichen wir Kathmandu in der Regel um die Mittagszeit. Eventuell ist aber auch Geduld gefragt und der Flug erfolgt erst am Nachmittag oder er geht nur bis Ramechap. Wenn dies eintrifft, fahren wir von Ramechap über den Landweg in rund 5 - 6 Stunden nach Kathmandu.
26. Tag: Kathmandu (Reservetag)
Ein letzter Tag steht uns zu Verfügung, um Sehenswürdigkeiten wie Pashupathinath oder Patan zu besuchen und im quirligen Thamel ein paar Souvenirs zu kaufen. Zudem ist dieser Tag auch als Reserve vorgesehen, falls der Flug von Lukla nach Kathmandu wegen schlechtem Wetter nicht stattfinden sollte. Sicherlich geniessen wir den Abend bei einem feinen Abendessen und beschliessen so eine tolle, abwechslungsreiche Zeit im Land der Sherpas.
27. Tag: Rückflug von Kathmandu
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa.
28. Tag: Ankunft in der Heimat
Wichtige Infos
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lies diesen sorgfältig durch und führe eine ehrliche Selbstbewertung durch. Anhand der erforderlichen Punktezahl ist klar ersichtlich, ob die technischen und konditionellen Anforderungen für diese Expedition erfüllt werden. Mit der Anmeldung bestätigst du deine spezifische Expeditionstauglichkeit.
Wichtige Punkte zum Ablauf:
Die Expedition ist anspruchsvoll und körperlich anstrengend. Aufgrund der grossen Höhe ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Jede Person muss die eigenen Grenzen realistisch einschätzen und bereit sein, bei Bedarf auf einen Weiteraufstieg zu verzichten oder den Rückzug anzutreten. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die Expeditionsleitung ist für die Gesamtleitung der Gruppe verantwortlich, nicht jedoch für eine individuelle Einzelbetreuung. Die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung sind zu befolgen und werden im Interesse der Sicherheit sowie der gesamten Gruppe getroffen.
Je nach Verhältnissen können Anpassungen, Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Wir legen grossen Wert auf tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft, Toleranz und eine positive Teamhaltung.
Für Unfälle, Schäden oder Materialverluste übernimmt KP mountaineering guides keine Haftung.
Inbegriffen
Umfassende Organisation und Durchführung der Expedition durch KP mountaineering guides
Führung durch eine:n expeditionserfahrene:n, staatlich geprüfte:n KP-Bergführer:in
1 persönlicher Climbing Sherpa pro Person an der Ama Dablam (inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung)
1 Climbing Sherpa pro 4 Personen am Lobuche East
Obligatorischer nepalesischer Begleitoffizier
Technische Infrastruktur für die Besteigung (Fixseile, Bergseile, Firnschwerter und Eisschrauben)
Medizinischer Sauerstoff für Notfälle
Umfangreiche Expeditionsapotheke im Basislager inklusive Pulsoxymeter
Zusätzliche Sicherheitsapotheke in den Hochlagern
Tägliche Wetterprognosen aus der Schweiz während der Besteigungstage
Funkgerät für Teilnehmende
Satellitentelefon (Gesprächsgebühren exklusiv)
Internet- und WLAN-Zugang im Basislager
Exklusiver Helikopterflug von Kathmandu nach Lukla (inkl. 35 kg persönlichem Gepäck)
Rückflug von Lukla nach Kathmandu oder Ramechhap (inkl. 35 kg persönlichem Gepäck)
Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten gemäss Programm
Alle Trekking-, Nationalpark- und Bewilligungsgebühren
Sämtliche Gipfel- und Besteigungsgebühren
4 Übernachtungen im 5-Sterne-Hotel in Kathmandu (Einzelzimmer)
11 Übernachtungen in ausgewählten Lodges (Doppelzimmer)
Persönliches Hauszelt im Basislager
Komfortables Basislager mit beheiztem Esszelt, Duschen und Toiletten
Übernachtung im Lobuche-Hochlager (2 Personen pro Zelt)
Übernachtungen in den Hochlagern der Ama Dablam (2 Personen pro Zelt)
Halbpension während des Aufenthalts in Kathmandu
Vollpension ab/bis Lukla
Tee und Kaffee zu den gemeinsamen Mahlzeiten ab/bis Lukla
Tourentee während den Tagen in den Bergen
Gepäcktransport während des gesamten Trekkings
Persönliches Besprechungstreffen bei Bächli Bergsport in Bern
KP-Expeditionsreisetasche (110 l, wasserabweisend, mit Rollen)
10 % Einkaufsvorteil bei Bächli Bergsport (einmalig)
Nicht inbegriffen
Flüge nach/ab Kathmandu
Versicherungen
Visagebühren für Nepal (ca. USD 50.–)
Individuelle Getränke
Persönliche Medikamente
Individuelle Trinkgelder von ca. USD 780.– pro Person (siehe «Wissenswertes»)
Persönliche Auslagen
Mehrkosten aufgrund von Programmänderungen
Allgemein
Statt eines reinen «Rauf und runter» am Berg setzen wir auf ein abwechslungsreiches Trekking zur optimalen Akklimatisation. Dadurch lernen wir das Khumbu-Gebiet intensiv kennen und schaffen gleichzeitig die bestmöglichen Voraussetzungen für die Besteigung der Ama Dablam.
Expeditions-Besprechungstreffen
Für diese Expedition findet ein obligatorisches Besprechungstreffen statt. Dabei werden offene Fragen geklärt, die Ausrüstung besprochen und wichtige Informationen zum Ablauf der Expedition vermittelt. Das Treffen ist ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung und trägt wesentlich zum Expeditionserfolg bei. Das Datum wird so früh wie möglich, spätestens jedoch mit dem positiven Durchführungsentscheid bekannt gegeben. Das Treffen findet in der Regel an einem Freitagabend bei Bächli Bergsport in Bern statt. Dort steht eine umfassende Expeditionsabteilung zur Verfügung. Teilnehmende dieser Expedition profitieren zudem von speziellen Einkaufskonditionen.
Klima
Im Himalaya treffen unterschiedliche Klimazonen aufeinander. Die Südabdachung ist von einem subtropischen Monsunklima mit hohen Niederschlägen im Sommer geprägt, während die Nordabdachung zum tibetischen Hochland deutlich trockener ist und ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern aufweist. Für Expeditionen im Himalaya eignen sich grundsätzlich zwei Zeitfenster: der Frühling (Vor-Monsun) und der Herbst (Nach-Monsun). Beide Jahreszeiten bieten gute Voraussetzungen, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Wetterstabilität, Temperaturen und Besucheraufkommen. Trotz sorgfältiger Planung bleibt das Wetter im Himalaya (wie auch in den Alpen) ein unberechenbarer Faktor und kann einen Gipfelversuch zeitweise verhindern.
Lokales Team
Unsere lokale Mannschaft besteht aus erfahrenen nepalesischen Sherpas. Über viele Jahre haben wir gemeinsam ein eingespieltes und vertrauensvolles Team aufgebaut. Mehrere unserer Sherpas standen bereits mehrere Male auf dem Gipfel des Mt. Everest sowie auf verschiedenen weiteren Achttausendern. Ihre Erfahrung, Ortskenntnis und Professionalität sind ein wichtiger Bestandteil unserer Expeditionen.
Trinkgelder
Unsere lokalen Mitarbeitenden leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Expedition. Dazu gehören insbesondere die Climbing Sherpas, die Kochmannschaft sowie die Träger. Die Höhe der Trinkgelder ist grundsätzlich leistungsabhängig. Nachfolgend findest du die empfohlenen Mindestbeträge:
Persönlicher Climbing Sherpa: USD 500.– Gipfelbonus ab Erreichen von Camp II (bei einem vorzeitigen Abbruch mindestens 50 % des Betrags)
Koch- und Basecampmannschaft: USD 200.–
Träger: USD 100.–
Die empfohlenen Trinkgelder belaufen sich somit auf insgesamt rund USD 800.– pro Person.
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Das traditionsreiche Hotel überzeugt durch seine zentrale Lage in der Nähe des lebhaften Stadtviertels Thamel sowie durch seine grosszügige, gepflegte Gartenanlage. Eine ruhige Oase mitten in der pulsierenden Hauptstadt Nepals. Während des Trekkings übernachten wir in ausgewählten Lodges, teilweise mit einfachem Komfort. Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Doppelzimmern.
Im Basislager der Ama Dablam stehen geräumige und komfortable Hauszelte (Boxtents) zur Verfügung. In den Hochlagern am Lobuche East sowie an der Ama Dablam teilen sich jeweils zwei Personen ein Expeditionszelt.
Reise-Vorbereitung
Die Flüge nach/ab Kathmandu sind nicht im Reisepreis inbegriffen. Gerne vermitteln wir dir auf Anfrage ein passendes Flugangebot von unserem Parner Globetrotter. Falls du die Flüge selbst buchst, ist eine vorgängige Rücksprache mit dem KP-Office erforderlich. So können wir sicherstellen, dass die Ankunfts- und Abflugzeiten mit den vorgesehenen Flughafentransfers und dem Programm abgestimmt sind.
Für Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen wird das Visum bei der Einreise nach Nepal ausgestellt. Die Visagebühren sind nicht im Reisepreis inbegriffen. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.
Gepäck
Reisetasche/Duffel Bag (1 KP Expeditionstasche 110l ist in den Leistungen inbegriffen. Weitere Taschen können zum Vorzugspreis bezogen werden.)
Rucksack ca. 60 L
Regenhülle für den Rucksack
Kompressionssäcke für Daunenartikel
Kleidung
Jacken
Expeditionsdaunenjacke
Primaloft- oder dünne Daunenjacke
Gore-Tex Jacke
Softshell Jacke
Fleecepullover oder Fleecejacke
Hosen
Lange, leichte Trekkinghose
Hochtourenhose
Gore-Tex Hose
Primaloft- oder dünne Daunenhose
Kurze Hose
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts
Unterwäsche
Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm
Thermo- bzw. Funktionshose, lang
Handschuhe
Expeditions-Daunenhandschuhe
Warme Fingerhandschuhe
Dünne Unterziehhandschuhe aus Seide oder Fleece
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)
Trekkingschuhe
Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er
Trekkingsocken
Dicke & warme Bergsocken
Kopf-, Gesicht- und Augenschutz
Sonnenbrille (mind. Kategorie 3, wenn möglich mit Nasenschutz)
Skibrille, hoher UV-Schutz (schützt auch gegen Wind)
Buff
Schildkappe
Stirnband
Warme Mütze
Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)
Sonnencrème, Lippenschutz (LSF 50)
Schlafen
Daunenschlafsack (Komfortbereich -25°C)
Isomatte mit hohem Isolationswert
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)
Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)
Technisches Material
leichter Klettergurt
Pickel
Teleskopstöcke
Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)
2 Schnapp-Karabiner
3 HMS Schraub-Karabiner
Jümar (Steigklemme)
Abseilgerät (Achter empfohlen)
Helm
5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)
5 Meter Reepschnur Ø 5mm
Bandschlinge 120cm, Dyneema
Verpflegung und Hochlager
Leichte Essutensilien für Hochlager (Essnapf inkl. Besteck)
1 bei Bedarf 2 Trinkflasche mit grosser Öffnung (zB. Nalgene)
Thermosflasche
Pinkelflasche/Plastiksäcke
Elektronik und Orientierung
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien, Batterien ins Handgepäck!)
Kleine Reservestirnlampe
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug
Feuerzeug mit Feuerstein
Höhenmesser
Thermopads für Hände und Füsse
Dokumente
KP-Abflugbrief mit den letzten Informationen
Reisepass und Kopie
Impfausweis Kopie
Versicherungsnachweise (Krankenkasse, Rega,...)
Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder
Kreditkarte (Mastercard oder Visa)
2 Passfotos
Hygiene und Diverses
Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)
Schreibzeug
Mobiltelefon
Nécessaire
Handtuch (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Ohropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badesachen
Fotoausrüstung
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein:e KP-Bergführer:in dabei.
Termine
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Reiseberichte
Expedition Ama Dablam mit Lobuche Peak
Bericht von Lothar, 25.11.2025
Expedition Ama Dablam mit Lobuche Peak
Bericht von Lukas Barth, 15.11.2024
Expedition Ama Dablam mit Lobuche Peak
03.11.2023
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