
Expedition Aconcagua 360°
Top of Südamerika. 6’963 Meter - ein Gipfel, ein Ziel
Das Abenteuer
Aconcagua 360° - Aufstieg durch das wilde Valle Vacas – Abstieg durch das beeindruckende Valle Horcones
Sehr gut ausgestattetes Basislager
Hochlager mit Komfort. Dining Tents. Professionelle und sehr erfahrene Bergführer:innen
Der perfekte Einstieg ins anspruchsvolle Höhenbergsteigen
Die argentinischen Anden bilden mit ihrer grossartigen Natur und ihren herrlichen Gipfeln einen der schönsten “Spielplätze“ für Bergsteiger:innen
Aconcagua 360° - 1 Bergführer:in pro 4 Teilnehmer:in
Der Aconcagua erhebt sich mit seinen 6963 Metern als höchster Berg Südamerikas, des gesamten amerikanischen Kontinents und als einer der legendärsten Berge der Welt. Seine Geschichte ist eng verbunden mit Pioniergeist. 1897 erreichte der Schweizer Bergführer Matthias Zurbriggen als erster Mensch allein den Gipfel. Ein Moment, der Berggeschichte schrieb. Mit Aconcagua 360° erleben wir diesen Berg nicht einfach als Ziel, sondern als umfassende Expedition. Als echte Umrundung eines Giganten. Wir durchqueren das wilde und ursprüngliche Vacas-Tal, steigen zum Basislager Plaza Argentina auf und akklimatisieren uns Schritt für Schritt in der Weite der Anden. Über die anspruchsvolle Nordflanke („Polacos Falsos“) erreichen wir den höchsten Punkt Amerikas. Der Weg führt weiter über die Überschreitung zur Westseite ins Basislager Plaza de Mulas. Von dort steigen wir durch das eindrucksvolle Horcones-Tal hinab und schliessen in Puente del Inca die vollständige Rundtour um den Berg ab. Professionell geführt, komfortablen Hochlager und Dining Tents, grösstmögliche Sicherheit & strategische Akklimatisation. Eine der schönsten und komplettesten Expeditionen der Anden. Aconcagua 360° – Nicht nur ein Gipfel. Eine Umrundung. Ein Erlebnis für ein Leben.
1. Tag: Flug nach Mendoza
Die Anreise zur Aconcagua-Expedition beginnt mit dem internationalen Flug nach Mendoza, dem Tor zu den Anden. Die Stadt liegt im Westen Argentiniens, nahe der chilenischen Grenze, und ist der wichtigste Ausgangspunkt für Expeditionen zum höchsten Berg Amerikas, dem Aconcagua (6‘963 m).
2. Tag: Ankunft in Mendoza
Nach der Ankunft in Mendoza erfolgt ein kurzer Transfer vom Flughafen zu unserem Hotel im Stadtzentrum. Nach dem langen Flug bleibt genügend Zeit, um in Ruhe anzukommen, sich etwas auszuruhen und das erste Mal südamerikanische Atmosphäre zu schnuppern. Am Nachmittag entdecken wir bei einem entspannten Spaziergang die charmante Innenstadt. Mendoza gilt als Argentiniens berühmte Weinmetropole, umgeben von endlosen Weinbergen und mit Blick auf die schneebedeckten Anden. Gepflegte Plätze, breite Alleen und kleine Cafés prägen das Stadtbild. Natürlich darf auch der kulinarische Auftakt nicht fehlen. Am Abend lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Nachtessen ausklingen. Neben den weltbekannten Malbec-Weinen ist Mendoza besonders für das traditionelle Bife de Chorizo berühmt. Ein saftiges, kräftiges Rindersteak, das typisch argentinisch auf dem Grill zubereitet wird. Dieser genussvolle Einstieg bietet die perfekte Gelegenheit, die Gruppe kennenzulernen und sich mental auf das bevorstehende Abenteuer am Aconcagua einzustimmen.
3. Tag: Mendoza–Puente de Inca (2720 m)
Am Morgen erledigt das gesamte Expeditionsteam zunächst die formellen Schritte bei der Parkverwaltung in Mendoza. Hier wird persönlich das Besteigungspermit für den Aconcagua gelöst. Ein wichtiger Moment, denn erst jetzt ist der offizielle Start unserer Expedition möglich. Anschliessend beginnt die landschaftlich eindrucksvolle Fahrt in Richtung Anden. Die Route führt über die Nationalstrasse 7 durch das weite Hochtal nach Uspallata, eine kleine Andenstadt mit Pioniercharakter. Je weiter wir uns von Mendoza entfernen, desto karger und monumentaler wird die Landschaft. Ockerfarbene Berghänge, weite Täler und schneebedeckte Gipfel begleiten uns auf dem Weg. Die Strasse folgt dem Tal des Río Mendoza und steigt kontinuierlich an, bis wir schliesslich Puente del Inca auf 2‘720 Metern erreichen. Der Ort liegt direkt am Eingang des Nationalparks und beeindruckt sofort mit seiner hochalpinen Kulisse. Wir beziehen unsere grosszügigen 2er-Domzelte im Ranch Camp. Die klare, trockene Bergluft und die umliegenden Gipfel vermitteln bereits echtes Expeditionsgefühl. Die Zeit bis zum Abendessen nutzen wir, um unsere Ausrüstung sorgfältig zu sortieren und die letzten Vorbereitungen zu treffen. Wer möchte, besucht den berühmten natürlichen Felsbogen „Puente del Inca“ ein durch Erosion entstandenes Naturwunder, das sich über 53 Meter spektakulär über den Río de las Cuevas spannt. Die mineralhaltigen Quellen haben dem Gestein seine charakteristischen gelb-orangen Farben verliehen. Mit dem ersten Blick auf die Hochanden wird spürbar, das Abenteuer am höchsten Berg Amerikas rückt näher.
4. Tag: Puente de Inca – Pampa de Leñas (2864 m)
Eine kurze Fahrt bringt uns nach Punta de Vacas (2‘415 m), dem offiziellen Startpunkt unseres Trekkings ins Basislager des Aconcagua. Hier beginnt das eigentliche Expeditionsabenteuer. Am Eingang des Tals werden unsere grossen Gepäckstücke auf Maultiere verladen, die den Grossteil der Ausrüstung transportieren. Wir selbst tragen lediglich einen leichten Tagesrucksack mit dem Nötigsten. So können wir uns ganz auf das Ankommen in der Höhe und den Rhythmus des Gehens konzentrieren. Zu Beginn führt der Weg noch durch eine überraschend grüne Landschaft. Einzelne Bäume und niedrige Vegetation säumen das breite Tal. Doch mit jedem Schritt ins Valle de las Vacas wird die Umgebung karger, weiter und ursprünglicher. Die gewaltige Dimension der Anden wird spürbar, endlose Schotterflächen, farbig geschichtete Berghänge und darüber ein tiefblauer Himmel. Mehrmals überqueren wir den Río de las Vacas, dessen milchig-trübes Gletscherwasser sich durch das Tal schlängelt. Die Flussquerungen und das stetige, aber gleichmässige Ansteigen hilft uns, langsam in den Expeditionsmodus zu finden. Im Verlauf des Nachmittags erreichen wir unser erstes Lager auf rund 2‘950 Metern. Hier geniessen wir die erste Nacht inmitten der Hochanden. Ein wichtiger Schritt zur Akklimatisation und der Beginn unseres Weges in Richtung Basislager. Aufstieg: 530 Hm, Gehzeit: 5 - 5.5 Std.
5. Tag: Pampa de Leñas – Casa de Piedra (3245 m)
Dem wilden Lauf des Río de las Vacas folgend setzen wir unser Trekking durch das weite Hochtal fort. Die Landschaft ist nun deutlich karger geworden. Vereinzelte Büsche weichen Geröllflächen und farbig geschichteten Berghängen. Die Vegetation verschwindet zunehmend, und die Dimensionen der Anden wirken noch eindrucksvoller. Der Weg steigt nur sanft an, sodass wir in gleichmässigem Tempo voranschreiten und unserem Körper weiterhin Zeit zur Akklimatisation geben. Das stetige Rauschen des Flusses begleitet uns, während wir Schritt für Schritt tiefer in die abgeschiedene Bergwelt eintauchen. Kurz bevor wir unser heutiges Ziel erreichen, öffnet sich das Tal und plötzlich erscheint der Aconcagua zum ersten Mal in seiner ganzen Grösse. Majestätisch erhebt sich der höchste Gipfel Amerikas am Horizont. Ein besonderer Moment für das gesamte Team. Jetzt wird das Ziel unserer Expedition greifbar.
Wenig später erreichen wir unseren zweiten Lagerplatz bei Casa de Piedra. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Erholung, für einen Tee in der Sonne und um die gewaltige Bergkulisse auf sich wirken zu lassen. Die Vorfreude steigt der Weg ins Basislager führt uns immer näher an den grossen Berg heran. Aufstieg: 410 Hm, Gehzeit: 5.5 - 6 Std.
6. Tag: Casa de Piedra–Basislager Plaza Argentina (4198 m)
Der letzte Trekkingtag beginnt mit einem kleinen Abenteuer. Gleich zu Beginn gilt es, den eiskalten Río de las Vacas zu überqueren. Je nach Wasserstand erfolgt die Querung Barfuss oder mit geeignetem Schuhwerk. Das Gletscherwasser sorgt garantiert für einen belebenden Start in den Tag. Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung stehen dabei im Vordergrund. Nach der Flussüberquerung verändert sich das Gelände deutlich. Der Weg steigt nun spürbar steiler an und führt in langen Serpentinen höher ins Tal hinein. Die Landschaft ist mittlerweile vollständig hochalpin karg, weit und von eindrucksvoller Farbenvielfalt geprägt. Mit jedem Schritt gewinnen wir an Höhe und nähern uns unserem Ziel. Der Aufstieg fordert nochmals Konzentration und gleichmässiges Tempo. Nach etwa 5 bis 6 Stunden erreichen wir schliesslich das Basislager Plaza Argentina auf rund 4‘200 Metern Höhe. Unser Zuhause für die nächsten Tage. Die Infrastruktur mit Küchenzelt und Gemeinschaftsbereich bietet einen gewissen Komfort, doch die hochalpine Umgebung erinnert uns daran, dass wir uns nun mitten in der Andenwildnis befinden. Mit Blick auf die gewaltigen Flanken des Aconcagua beginnt nun die entscheidende Phase der Akklimatisation, der nächste Schritt auf dem Weg zum Gipfel. Aufstieg: 970 Hm, Gehzeit: 5.5-6 Std.
7. Tag: Akklimatisationstour zum Cerro Colorado (4566 m) oder Ruhetag
Nach den intensiven Trekkingtagen steht heute die gezielte Höhenanpassung im Vordergrund. Vom Basislager Plaza Argentina aus unternehmen wir, sofern die Bedingungen passen, eine Akklimatisationstour auf den Cerro Colorado (4566 m), den markanten Hausberg des Lagers. Der Aufstieg führt über typische Anden-Schotterhänge. Technisch ist die Route einfach, dennoch fordert der lose Untergrund eine gleichmässige, kraftsparende Schritttechnik. In ruhigem Tempo steigen wir rund 370 Höhenmeter auf. Das Ziel ist nicht Geschwindigkeit, sondern eine optimale Anpassung unseres Körpers an die Höhe. Nach etwa 3–4 Stunden Gehzeit erreichen wir den Gipfel. Von hier eröffnet sich eine eindrucksvolle Aussicht auf das tief unter uns liegende Basislager sowie auf die gewaltigen Flanken des Aconcagua. Zurück im Basislager steht zudem der obligatorische Besuch beim Basislagerarzt an. In einer kurzen Untersuchung werden Sauerstoffsättigung, Puls und allgemeines Befinden überprüft. Erst nach dieser medizinischen Kontrolle erhalten wir die offizielle Freigabe für den weiteren Aufstieg. Alternativ kann dieser Tag auch bewusst als Ruhetag genutzt werden, zur Regeneration, zum Kräfte sammeln und um dem Körper zusätzliche Zeit zur Anpassung zu geben. Ein wichtiger Tag im Zeichen der Akklimatisation, die Grundlage für einen erfolgreichen Gipfelversuch. Aufstieg: 370 Hm, Abstieg: 370 Hm, Gehzeit: 3 - 4 Std.
8. Tag: Materialtransport ins Lager I
Heute beginnt die eigentliche Arbeit am Berg. Vom Basislager Plaza Argentina aus starten wir mit dem ersten Materialtransport in Richtung Lager I. Dieser Tag markiert den Übergang vom Trekking zur Hochgebirgsexpedition. Ein Teil der Ausrüstung, persönliche Gegenstände, technische Ausrüstung sowie Verpflegung für die höheren Lager, wird auf die Rucksäcke verteilt. Ziel ist es, das benötigte Material etappenweise nach oben zu bringen, um die Last möglichst effizient aufzuteilen. So vermeiden wir, alles auf einmal tragen zu müssen. Der Aufstieg führt über zunehmend steileres Gelände hinauf auf rund 5‘000 Meter. Mit dieser neuen Höhenmarke setzen wir einen wichtigen Akklimatisationsreiz. Der Körper wird weiter an die dünnere Luft angepasst, während wir gleichzeitig bereits logistisch für die kommenden Tage vorsorgen. Im Lagern I angekommen deponieren wir unser Material und bereiten alles für den späteren Aufstieg mit Übernachtung vor. Anschliessend steigen wir am Nachmittag wieder hinunter ins Basislager Dieses Prinzip „hoch gehen – tief schlafen“ hat sich bewährt und unterstützt optimal die Höhenanpassung. Zurück im Basislager geniessen wir die vergleichsweise „komfortable“ Höhe, regenerieren uns und bereiten uns mental auf die nächsten Schritte am Aconcagua vor. Der erste Arbeitstag am Berg ist geschafft. Aufstieg: 760 Hm, Abstieg: 760 Hm, Gehzeit: 5.5 - 6.5 Std.
9. Tag: Basislager Plaza Argentina (Akklimatisationstag)
Nach den ersten intensiven Tagen am Berg legen wir bewusst einen vollständigen Ruhetag ein im Basislager Plaza Argentina. Dieser Tag dient ausschliesslich der Erholung und weiteren Höhenanpassung. Wir geben unserem Körper Zeit, die Belastung der vergangenen Tage zu verarbeiten und sich an die Höhe anzupassen. Es stehen keine Aufstiegs- oder Materialtransportaufgaben auf dem Programm. Stattdessen nutzen wir die freie Zeit für einen gemütlichen Rundgang durch die farbige Zeltstadt. Die Atmosphäre im Basislager ist einzigartig. Expeditionsteams aus aller Welt bereiten sich hier auf ihre Gipfelversuche am Aconcagua vor. Zwischen Gesprächen, Lesen, Schlafen und gutem Essen lassen wir die Seele baumeln. Auch kleinere organisatorische Aufgaben oder das Kontrollieren der Ausrüstung können in Ruhe erledigt werden. Ein bewusster Regenerationstag, Kraft tanken für die kommenden anspruchsvollen Etappen Richtung Gipfel.
10. Tag: Basislager Plaza Argentina – Lager I
Heute verlassen wir das Basislager Plaza Argentina mit Gepäck und allem Material, das wir für die kommende Nacht im Lager I benötigen. Der Weg ist uns bereits vom Materialtransport vertraut, dennoch gehen wir den Aufstieg bewusst ruhig und kontrolliert an. Mit gleichmässigem Tempo steigen wir über das bekannte Gelände bis auf rund 5‘000 Meter Höhe. Wichtig ist heute nicht die Geschwindigkeit, sondern eine nachhaltige Anpassung an die Höhe. Nach mehreren Stunden erreichen wir Lager I. Dort richten wir uns ein und verstauen die Ausrüstung sorgfältig. Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, um sich zu erholen, Flüssigkeit aufzunehmen und den Körper zu regenerieren. Die erste Übernachtung auf dieser Höhe markiert einen wichtigen Schritt im Expeditionsverlauf am Aconcagua. Die Abendstimmung ist einzigartig. Die Sonne taucht die umliegenden Gipfel in warmes Licht, während die Stille und Weite der Hochanden besonders intensiv spürbar werden. Aufstieg: 760 Hm, Gehzeit: 5 - 6 Std.
11. Tag: Materialtransport Lager I – Lager II
Heute steht erneut ein wichtiger logistischer Schritt auf dem Programm. Vom Lager I aus starten wir in Richtung Lager II, um auch diesen höher gelegenen Stützpunkt für die kommenden Tage vorzubereiten. Nach dem steilen Anfangsabschnitt flacht das Gelände etwas ab, und der Weg zieht sich in kontinuierlicher Steigung durch das hochalpine Terrain hinauf. Schritt für Schritt gewinnen wir an Höhe. Nach etwa 3,5 bis 4 Stunden erreichen wir den Platz von Lager II. Hier deponieren wir die Ausrüstung, sichern die Lagerplätze und bereiten alles so vor, dass ein späterer Aufenthalt oder ein weiterer Aufstieg problemlos möglich ist. Dieses schrittweise Vorgehen reduziert die Last für den späteren Gipfelaufbau und optimiert unsere Akklimatisation. Der Abstieg erfolgt über das bekannte Gelände der lose Schotter verlangt zwar Aufmerksamkeit, ermöglicht aber ein deutlich schnelleres Vorankommen. Für den Rückweg ins Lager I benötigen wir in der Regel nur etwa die Hälfte der Aufstiegszeit. Ein klassischer Arbeitstag am Berg. Material sichern, Höhenanpassung vertiefen und die Infrastruktur für den nächsten Abschnitt am Aconcagua schaffen. Mit jedem Transport kommen wir dem Gipfel strukturell und körperlich näher. Aufstieg: 570 Hm, Abstieg: 570 Hm, Gehzeit: 4 - 5 Std.
12. Tag: Lager I – Lager II (5520 m)
Heute steigen wir mit dem verbleibenden Material endgültig ins Lager II auf. Der Weg dorthin ist uns bereits vom Materialtransport vertraut, sodass wir den Aufstieg ruhig und effizient angehen können. Nach dem Erreichen des Lagers richten wir unsere Zelte ein und bereiten uns auf die kommende Zeit in dieser Höhe vor. Die geschützte Lage reduziert die Einflüsse von Wind und Wetter und ermöglicht eine bessere Regeneration. Aufstieg: 570 Hm, Gehzeit: 4 Std.
13. Tag: Lager II (Ruhetag)
Auf rund 5500 Metern Höhe im Lager II legen wir bewusst einen weiteren Ruhetag ein, um unserem Körper Zeit zur Anpassung an die dünne Höhenluft zu geben. Der Tag steht vollständig im Zeichen der Erholung. Wir schlafen aus, trinken ausreichend Flüssigkeit und nehmen energiereiche Mahlzeiten zu uns, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Kleine, ruhige Bewegungen rund um das Lager helfen zusätzlich bei der Durchblutung und unterstützen die Höhenanpassung, ohne den Körper zu überfordern. Gleichzeitig bleibt Zeit, die beeindruckende Umgebung zu geniessen. Die Nähe zum Gletscher, die gewaltigen Felsformationen und die Stille der Hochanden machen diesen Ort besonders. Ein bewusster Regenerationstag, der die Basis für die kommenden, kraftintensiven Etappen Richtung Gipfel legt.
14. Tag: Lager II – Lager III
Heute beginnt die entscheidende Phase unserer Expedition. Mit unserem gesamten Material steigen wir vom Lager II weiter auf ins Lager III, das den Namen „Cholera“ trägt. Es liegt auf rund 5‘970 Metern Höhe und ist nur etwa 400 Höhenmeter über dem vorherigen Lager. Doch in dieser Höhe fühlen sich selbst moderate Anstiege deutlich anspruchsvoller an. Der Weg führt durch hochalpines, oft steiles und teils exponiertes Gelände. Wir gehen kontrolliert, in einem gleichmässigen Rhythmus und mit bewusst eingesetzter Kraft. Jeder Schritt bringt uns näher an den Ausgangspunkt für den bevorstehenden Gipfelangriff am Aconcagua. Nach dem Erreichen von Lager III richten wir unsere ein. Nun ist klar, wir befinden uns in der unmittelbaren Gipfelphase. Aufstieg: 450 Hm, Gehzeit: 4 Std.
Hinweis: Sobald die Gruppe vom Lager II ins Lager III aufsteigt, wird das im Basislager Plaza de Argentina zurückgelassene Gepäck ins Basislager Plaza de Mullas transportiert. So kann nach Erreichen des Basislagers Plaza de Mulas, auf der anderen Seite des Aconcagua, wieder mit der Trekkingausrüstung gerechnet werden.
15. Tag: Gipfeltag Aconcagua (6963 m)
Der grosse Tag ist gekommen. Noch in der Dunkelheit brechen wir zwischen drei und fünf Uhr morgens vom Lager III („Cholera“) auf, um die besten Bedingungen für den langen Gipfelanstieg zu nutzen. Mit Stirnlampen bewegen wir uns zunächst über gut erkennbare Wegspuren und erreichen bald die offizielle Normalroute des Aconcagua. Ein markanter Orientierungspunkt ist das kleine Holzhüttchen Independencia auf rund 6‘400 Metern Höhe. Hier legen wir einen ersten längeren Rast ein, trinken, essen etwas und sammeln Kräfte für den entscheidenden Abschnitt, die Querung in Richtung der sogenannten Canaleta. Die Querung ist technisch einfach, doch in dieser Höhe können starke Winde oder Kälte den Aufstieg deutlich erschweren. Am Fuss der Canaleta befindet sich ein weiterer idealer Rastplatz. Dort tanken wir nochmals Energie und bereiten uns mental auf den letzten, steileren Abschnitt vor. Die berühmte Canaleta ist ein geröllreicher, steiler Hang, der ohne Kletterpassagen überwunden wird. Dennoch ist er für viele der physisch und mental anspruchsvollste Teil der Route. Gleichmässige Schritte, Fokus auf den Rhythmus und effizientes Gehen sind entscheidend. Kurz unterhalb des Gipfels endet die Canaleta und plötzlich öffnet sich das Gelände. Dann geschieht der besondere Moment, wir erreichen den 6‘963 Meter hohen Gipfel. Das Gipfelplateau ist überraschend gross. Tatsächlich so weitläufig, dass man theoretisch Fussball spielen könnte. Doch statt Aktivitäten geniessen wir den Augenblick. Der Blick schweift über ein Meer von Andengipfeln, tief eingeschnittene Täler und die Weite Südamerikas. Nach Tagen der Anstrengung ist das Erreichen des höchsten Punktes Amerikas ein emotionaler Höhepunkt der gesamten Expedition. Der Abstieg erfolgt zunächst über dieselbe Route zurück ins Lager III. Dort ruhen wir kurz, stärken uns und sammeln neue Kräfte. Noch am selben Tag steigen wir, soweit die Bedingungen und die Energie es zulassen, weiter ab Richtung Plaza de Mulas, dem Basislager auf der Westseite des Berges. Der Abstieg führt über die klassische Normalroute (Pionier Route) via Nido de Cóndores, dem traditionellen Lager I auf dieser Seite. Ein langer, intensiver Tag, geprägt von Durchhaltevermögen, Teamgeist und dem überwältigenden Gefühl, den Gipfel des Aconcagua erreicht zu haben. Aufstieg: 995 Hm, Abstieg: 2600 Hm, Gehzeit: 14 - 16 Std.
16.–18. Tag: Reservetage
Die drei eingeplanten Reservetage sind ein zentraler Bestandteil der Expeditionsplanung am Aconcagua. In über 6‘000 Metern Höhe kann sich das Wetter innerhalb kürzester Zeit drastisch verändern. Von ruhigen, klaren Bedingungen hin zu starkem Wind, Schneefall oder extremen Temperaturabfällen. Warum Reservetage wichtig sind: Das Warten auf ein stabiles Wetterfenster ist entscheidend für einen sicheren und erfolgreichen Gipfelversuch. Besonders in der Gipfelregion spielen Windgeschwindigkeit, Sichtverhältnisse und Temperatur eine grosse Rolle. Ein zu früher oder unter ungünstigen Bedingungen gestarteter Gipfelgang erhöht das Risiko unnötig. Die im KP-Ablauf eingeplanten drei Reservetage geben uns daher Flexibilität. Wir können auf ein geeignetes Wetterfenster reagieren. Der Gipfelversuch lässt sich strategisch optimal planen. Körperliche Regeneration wird ermöglicht.
Hinweis: Sollte sich bereits am Gipfeltag (Tag 15) ein geeignetes Wetterfenster ergeben und der Gipfelversuch erfolgreich durchgeführt werden, können die vorgesehenen drei Reservetage unter Umständen nicht benötigt werden. In diesem Fall kehren wir entsprechend früher nach Mendoza zurück. Bitte beachten mögliche Zusatzkosten wie zusätzliche Hotelnächte in Mendoza, weitere Mahlzeiten, individuelle Ausgaben vor Ort, eventuelle Umbuchungen von Flügen oder Transfers sind nicht im Pauschalpreis der Expedition enthalten, sofern sie aufgrund eines früheren Rückkehrzeitpunkts entstehen. Diese Kosten sind individuell zu tragen und hängen von der tatsächlichen Aufenthaltsdauer sowie den persönlichen Reiseplänen ab. Transparente Planung sorgt dafür, dass die Gruppe geeint flexibel reagieren kann ohne Überraschungen bei den Nebenkosten.
19. Tag: Plaza de Mulas–Puente de Inca (2720 m)–Mendoza
Nach den intensiven Tagen am Berg beginnt heute der Rückweg ins Tal. Vom Basislager Plaza de Mulas aus starten wir zum langen Abstieg in Richtung Puente del Inca (2‘720 m) und weiter nach Mendoza. Dank der Unterstützung der Maultiere wird unser zusätzliches Gepäck transportiert. Wir selbst tragen nur einen leichten Tagesrucksack und können den Abstieg so deutlich komfortabler gestalten. Der Weg führt durch das eindrucksvolle Horcones-Tal, vorbei an markanten Felsformationen und mit stetigem Blick zurück auf die gewaltige Südwand des Aconcagua. Dieser Abschnitt bietet noch einmal die Gelegenheit, die gesamte Expedition Revue passieren zu lassen. Vom ersten Schritt im Tal bis hin zum erreichten Gipfel. Jede Etappe wird beim Blick auf die zurückgelegte Strecke greifbar. In Horcones warten bereits die Fahrzeuge auf uns. Nach der Ankunft steigen wir ein und fahren zurück nach Mendoza. Am Abend lassen wir die Expedition gemeinsam ausklingen und feiern den Gipfelerfolg traditionell bei einem guten Glas Malbec und einem typischen Bife de Chorizo als würdiger Abschluss eines aussergewöhnlichen Bergabenteuers. Der Abstieg markiert das Ende der Hochgebirgsetappe, aber zugleich den Beginn der Erinnerungen an ein unvergessliches Erlebnis. Aufstieg: 100 Hm, Abstieg: 1750 Hm, Gehzeit: 9-10 Std.
20. Tag: Transfer zum Flughafen in Mendoza
Am letzten Tag der Expedition erfolgt der Transfer zum Flughafen in Mendoza, von wo aus die Rückreise nach Hause angetreten wird. Sollte die Besteigung des Aconcagua früher als geplant abgeschlossen worden sein, bleibt oft noch etwas zusätzliche Zeit in der Weinmetropole. Diese Freiräume können für individuelle Ausflüge oder Erkundungen genutzt werden. Mendoza bietet zahlreiche Möglichkeiten. Besuch renommierter Weingüter und Weinverkostungen, entspannte Spaziergänge durch die grünen Parks und Plätze und kulinarische.Damit klingt die Expedition nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch kulturell und genussvoll aus. Mit dem Transfer zum Flughafen endet eine intensive Reise voller Herausforderungen, Teamgeist und unvergesslicher Eindrücke aus den Hochanden.
21. Tag: Ankunft in Europa
Nach einem langen Rückflug erreichen wir wieder Europa. Im Gepäck unvergessliche Eindrücke, gemeinsame Erlebnisse und die Erinnerung an den erfolgreichen Gipfel am Aconcagua. Mit der Landung und dem Ankommen am Heimatflughafen endet die Expedition offiziell. Dieser Moment ist oft geprägt von Dankbarkeit, Stolz und einem gewissen Gefühl der Wehmut, denn die Tage in den Anden waren intensiv und einzigartig. Gleichzeitig beginnt nun die Zeit, die Erlebnisse zu verarbeiten und die Erfahrungen aus der Expedition nachhaltig mitzunehmen. Die Expedition ist abgeschlossen – aber die Erinnerungen bleiben.
Wichtige Infos
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte sorgfältig durchlesen und eine Selbstbewertung durchführen. Aufgrund der für die Expedition erforderlichen Punktezahl ist aus der Selbstbewertung unmissverständlich ablesbar, ob die technischen und konditionellen Anforderungen erfüllt werden. Mit der Anmeldung wird uns die spezifische Expeditionstauglichkeit bestätigt.
Wichtige Punkte zum Ablauf:
Die Expedition ist anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Jede:r muss die persönlichen Grenzen selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der:Die Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
Je nach vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft und Toleranz.
Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von K&P abgelehnt.
Die Teilnehmer:innen müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Je nach Schneeverhältnissen kann es vorkommen, dass kurze, bis max. 25° steile Schneefelder gequert werden müssen.
Inbegriffen
Organisation der gesamten Expedition
1 KP mountaineering guides Reisetasche 110 L, wasserabweisend mit Rollen, wird am Besprechungstreffen abgegeben
Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf
Sämtliche (Gruppen-)Transfers; Bus- und Jeepfahrten gemäss Programm
Vollpension an den Tagen 4 - 18
Halbpension am Tag 3
Frühstück und Lunchpacket am Tag 19
Frühstück am Tag 20
Getränke (Kaffee, Tee, Sirup) an den Tagen in den Basislager (Plaza Argentina und Plaza de Mulas)
2 Übernachtungen im 4*Hotel (Basis Doppelzimmer) in Mendoza
1 Übernachtung im Dome Zelt (grosszügiges 2er Zelt mit Bett) in Puente de Inca
Bis und mit Basislager mit sehr gutem Gruppenzelt, WC-Zelt, sowie Duschmöglichkeit
Unterkunft in 2er-Zelten während dem Zustieg und den Tagen am Berg
Hochträger am Berg/ab Basislager für Gruppenmaterial wie Zelte, Benzin und Kocher. (Achtung: Essen für die Hochlager muss selbst getragen werden, es muss zwischen 5-7kg pro Person gerechnet werden)
Essenszubereitung in den Hochlagern erfolgt durch den/die KP-Bergführer:in und den lokalen Guides.
Essenszubereitung bis und mit Basislager wir von lokalen Teams zubereitet.
Abfallgebühr und Abtransport des Abfalls
WLAN in allen Lagern (nicht überall kostenlos)
gewährleistete Kommunikation der Bergführer:innen unter sich und den beiden Basislager (Funk)
Wetterbericht im Basislager
Tragetiere bis bzw. vom Basislager (max. 30 kg persönliches Gepäck)
logistischer Gepäcktransport des am Berg nicht benötigen persönlichen Material vom Basislager Plaza Argentina zum Basislager Plaza de Mulas
Notfallapotheke mit Pulsoxymeter
Zertifikat (auf Wunsch) für die erfolgreiche Besteigung
pro 4 Teilnehmer:in 1 Bergführer:in (Guide ratio 1:4)
Expeditionsleiter:in: Staatlich geprüfter Bergführer:in
Nicht inbegriffen
Flüge nach/ab Mendoza
Versicherungen
Individuelle Transfers (Vom und zum Flughafen)
Individuelle Getränke
Abendessen in Mendoza
Persönliche Medikamente
Gipfelpermit (siehe Wissenswertes)
Trinkgeld
Anfallende Kosten sollten die Reservetage nicht am Berg benötigt werden (siehe Wissenswertes)
Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein:e Zimmerpartner:in gefunden wird, übernimmt KP mountaineering guides die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)
Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Allgemein:
Um den Einstieg ins Höhenbergsteigen zu erleichtern, können einige der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände und weitere Annehmlichkeiten bei unserer Partneragentur gemietet bzw. gebucht werden. Teilweise können einzelne Serviceleistungen (Z.B. der Porterservice) vor Ort gebucht werden. Um aber die gewünschte Leistung oder das benötigte Material definitiv zu gewährleisten, empfehlen wir eine Reservation im Voraus. Reservationen werden bis 2 Monate vor Expeditionsbeginn entgegengenommen. Bei Reservationsanfragen von Kleidungssstücken und Schuhen, bitte die Kleidergrösse bzw. Schuh- und Körpergrösse angeben. Die nachfolgenden Preise gelten als Richtwerte (Stand Saison 2025-2026) und gelten für die Dauer der Expedition (Mendoza - Mendoza):
Ausrüstung:
Daunenjacke USD 80.-
Schlafsack USD 200.-
Expeditionsschuhe 6000er (La Sportiva, Scarpa Millet und Lowa) USD 200.-
Steigeisen USD 30.-
Trekking-Stöcke USD 40.-
Expeditions-Handschuhe USD 70.-
Schlafmatten-Set (1x Schaumstoff & 1x aufblasbar) USD 50.-
Helm USD 20.-
Pickel USD 30.-
Einzelzelt:
Einzelzelt bis Basislager, inkl. Transport USD 300.-
Einzelzelt bis Lager III, inkl. Transport USD 550.-
Persönlicher Hochträger (Porter):
Es besteht die Möglichkeit, für den Transport von Material zwischen den einzelnen Hochlagern einen Porter zu engagieren. Ein Porter trägt 20 kg, wobei sich auch mehrere Teilnehmende dieses Gewicht untereinander aufteilen können.
Basislager (Plaza Argentina) – Lager I: USD 335.-
Lager I – Lager II: USD 550.-
Lager II – Lager III: USD 665.-
Lager III – Plaza de Mulas: USD 570.-
Gesamte Strecke: Plaza Argentina - Plaza de Mulas: USD 2120.-
Expeditions-Besprechungstreffen
Bei dieser Expedition findet ein Besprechungstreffen statt. Dabei werden Fragen geklärt und Informationen vermittelt. Beides wichtige Bausteine damit eine Expedition erfolgreich sein kann. Das Besprechungstreffen ist integraler Bestandteil der Expedition. Das Datum wird so früh als möglich, jedoch spätestens bei einem positiven Durchführungsentscheid kommuniziert. Das Treffen findet in der Regel an einem Freitagabend bei Bächli Bergsport in Bern statt. In der Filiale Bern gibt es eine umfassende Expeditionsabteilung. Teilnehmende dieser Expedition erhalten spezielle Einkaufsbedingungen.
Klima
Der Norden Argentiniens ist arid und somit grossen täglichen Temperaturschwankungen unterworfen. Der Aconcagua ist u.a. durch geringe Luftfeuchtigkeit, niedrigen Sauerstoffgehalt und heftige Winde gekennzeichnet. Die vom Pazifischen Ozean herkommenden Winde und die mitgetragene Feuchtigkeit prallen gegen die Andenkette und kühlen sich ab. Somit begegnen Bergsteiger:innen am höchsten Berg Amerikas nicht nur Wind-, sondern auch Schneestürmen. Ein eigenartiges Wetterphänomen ist der berühmte „Hongo“ (Pilz), der sich ab einer Höhe von über 5500 m.ü.M. in der Gipfelregion bildet. Diesen Pilz kann man von Plaza de Mulas aus sehen und bietet einen zauberhaften Anblick. Aber er birgt auch die Ankündigung von heftigen Winden, Regen- oder Schneefällen im Hochgebirge. Im Sommer (europäischer Winter) herrschen in der Nacht in 5000 m.ü.M. Temperaturen von -20°C. Auf dem Gipfel kann es Temperaturen bis -30°C geben. Während auf dem Gipfel unter Umständen eine einfache Polarjacke getragen werden kann, wird im Basislager normalerweise tagsüber nur Shorts herumgelaufen; das Aconcagua-Wetter ist also nicht immer nur hart und rau. Es ist jedoch ratsam, dass man bei der Besteigung ständig auf plötzlich auftretende Wetterumschwünge vorbereitet ist. Eine Besteigung des Aconcagua ist somit auch ein mit Wetterglück verbunden. Unserer Erfahrung nach ist die beste Zeit für eine Besteigung von Dezember bis Anfangs März.
Sonnenschutz ist unerlässlich
Bei aggressiver Sonneneinstrahlung ist der richtige Schutz besonders wichtig. UV-Strahlung kann die Haut und die Gesundheit nachhaltig schädigen. Deshalb sollten geeignete Schutzmassnahmen ergriffen werden.
Ein UV-Shirt und ein langes Shirt schützen die Haut zuverlässig vor direkter Sonneneinstrahlung. Eine Kappe bewahrt Kopf und Gesicht vor Überhitzung, während ein Nasenschutz und ein Buff empfindliche Bereiche wie Nase, Nacken und Hals zusätzlich abschirmen. Durch diese Kombination wird das Risiko von Sonnenbrand, Hautschäden und Überhitzung deutlich reduziert.
Lokale Agentur:
Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führendsten Agenturen am Aconcagua zusammen. Wir sind sehr bestrebt, mit lokalen Leuten zusammenzuarbeiten. Dadurch haben wir umfassende lokale Kenntnisse sowie eine grössere Handlungsfähigkeit und Flexibilität. Auch die Zusammenarbeit mit ansässigen Organisationen und Behörden vereinfacht sich dadurch. So können wir auf individuelle Wünsche unserer Gäste besser eingehen.
Permit
Im Pauschalpreis sind die Permitkosten für den Aconcagua nicht inkludiert. Diese sind saisonal verschieden und werden erst kurz vor der Besteigungssaison von der Parkverwaltung veröffentlicht. KP mountaineering guides kommuniziert die tatsächlichen Kosten des Permits jeweils kurzfristig vor Expeditionsbeginn. Der nachfolgende Preis gilt als Richtwert. (Stand Oktober 2025: USD 1’450.-). Das Besteigungspermit muss persönlich in Mendoza gelöst und vor Ort in USD bar bezahlt werden.
Wichtig
Erfolgt die Rückkehr nach Mendoza, aufgrund nicht benötigter Reservetage, früher als geplant, fallen Mehrkosten an die im Pauschalpreis nicht inbegriffen sind und sind von den Teilnehmenden vor Ort selbst bezahlt werden.
Trinkgelder
Allgemein wird in Argentinien in Restaurants und ähnlichen Betrieben ein Trinkgeld von etwa 10 % erwartet. Trinkgelder am Berg sind nicht im Pauschalpreis enthalten. Dies betrifft unter anderem lokale Reiseleiter, Gepäckträger, die Küchenmannschaft und ähnliche Serviceleistungen. Insgesamt sollte pro Person mit zusätzlichen Trinkgeldkosten von ca. 200 – 250 USD gerechnet werden. (Stand letzter Durchführung).
In Mendoza übernachten wir im zentral gelegenen 4* Hotel NH Cordillera. Alle weiteren (Zelt-)Unterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt. Die beiden Basislager, Plaza Argentina und Plaza de Mulas, sind mit grosszügigen, thermoisolierten Gemeinschaftszelten eingerichtet. In den beiden Basislagern gibt es die Möglichkeit zu einer warmen Dusche - gratis!
Reise-Vorbereitung
Die Flüge nach/ab Mendoza sind nicht im Pauschalpreis inbegriffen. Bei selbständiger Flugbuchung ist aus logistischen Gründen (Flughafentransfer) die vorgängige Kontaktaufnahme mit dem KP mountaineering guides Office obligatorisch.
Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen benötigen für die Einreise und den Aufenthalt kein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
Ausrüstungsliste Expedition Aconcagua 360°
Reisetasche/Duffel Bag (1 KP mountaineering guides Reisetasche ist inbegriffen, weitere können zum Vorzugspreis erstattet werden)
Kleidung
Jacken
Daunenjacke für Expeditionen mit 800er Daunenfüllung
Primaloftjacke
Gore-Tex Jacke
Softshell Jacke
Fleecepullover oder Fleecejacke
Hosen
Trekkinghose, leicht und lang
Berghose für Hochtouren
Gore-Tex Hose
Primalofthose oder dünne Daunenhose
Kurze Hose
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts
Unterwäsche
Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm
Thermo- bzw. Funktionshose, lang
Handschuhe
Fingerhandschuhe, warm
Expeditions-Daunenhandschuhe
Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe (Laufschuhe)
Trekkingschuhe
Expeditionsbergschuhe
Trekkingsocken
Bergsocken, dick und warm
Schlafen
Schlafsack Daune (Komfortbereich -20°C)
Isomatte, hoher Isolationswert
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)
Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)
Kopf-, Gesicht- und Augenschutz
Sonnenbrille
Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)
Skibrille, hoher UV-Schutz (schützt auch gegen Wind)
Buff
Schildkappe bzw. Sonnenhut
Stirnband
Warme Mütze
Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)
Sonnencrème, Lippenschutz (LSF 50)
Technisches Material
Rucksack ca. 60 L
Regenhülle für den Rucksack
Helm
Pickel, leicht
Teleskopstöcke
Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)
Kompressionssäcke für Daunenartikel
Essutensilien leicht für Hochlager (Essnapf inkl. Besteck)
Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)
Thermosflasche
Pinkelflasche/Plastiksäcke
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien, Batterien ins Handgepäck), plus eine kleine Reservestirnlampe
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug
Thermopads für Hände und Füsse (nice to have)
Diverses
Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)
Genügend Bargeld für das Besteigungspermit sowie den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder
Kreditkarte (Mastercard oder Visa)
Reisepass
Kopie des Reisepasses
2 Passfotos
Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)
Schreibzeug
Mobiltelefon
Nécessaire, Kulturbeutel
Handtuch (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Ohropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badesachen
Fotoausrüstung
Ausrüstungsgegenstände, die gemietet werden können siehe “Support“.
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein:e KP mountaineering Bergführer:in dabei.
Termine
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