
Mera Peak & Island Peak
Expeditionstrekking mit zwei 6000ern und der Amphu Laptsa-Pass Überquerung
Das Abenteuer
Wir meistern drei beeindruckende Pässe: Zatrawa La (4520 m), Mera La (5415 m) und des Amphu Laptsa (5845 m)
Nur wenige Regionen der Welt bieten so harmonische, formschöne Gipfel wie der Himalaya. Wir bewegen uns direkt inmitten dieser beeindruckenden Berglandschaften, umgeben von Naturwundern, die jeden Schritt belohnen.
Für Gipfelliebhaber gibt es zwei 6000er Gipfelmöglichkeiten: Mera Peak und Island Peak.
Mindestens so attraktiv wie diese zwei Gipfel ist die Überschreitung des Amphu Laptsa-Passes.
Die Begegnungen im Land der Sherpas sind tief beeindruckend. Ihre Gastfreundschaft, Traditionen und Geschichten machen jede Etappe zu einem kulturellen Erlebnis, das genauso nachhaltig wirkt wie die beeindruckende Naturkulisse.
Bereits der Start in Kathmandu hebt unsere Tour von allen anderen Anbietern ab. Nur bei KP mountaineering erlebst du den inbegriffenen Hubschrauberflug nach Lukla. Dank des Hubschraubers kann der Start der Reise zuverlässig und planmässig erfolgen, selbst bei widrigen Wetterbedingungen.
Wir nehmen dich mit auf eine Reise, die unter die Haut geht – mitten hinein in die Magie des Himalayas. Zwei der spektakulärsten Aussichtsgipfel der Region eröffnen uns ein Panorama der Extraklasse: Gleich fünf 8000er zeigen sich von ihrer eindrucksvollsten Seite – Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und sogar der majestätische Kanchenjunga in der Ferne.
Doch dieses Abenteuer lebt nicht nur von grossen Gipfeln. Bereits der Weg dorthin ist ein Erlebnis für sich. Gemeinsam starten wir in Lukla und tauchen Schritt für Schritt in eine faszinierende Hochgebirgswelt ein. Beim Überschreiten des Mera La Passes knacken wir erstmals die 5000-Meter-Marke, bevor wir das Hochlager des Mera Peak erreichen. Vom 6461 m hohen Gipfel geniessen wir einen Ausblick, der sich unauslöschlich einprägt.
Unsere Route führt uns weiter zu den idyllischen Panch Pokhari Seen – ein Ort der Ruhe und Weite – bevor wir uns der nächsten grossen Herausforderung stellen: der Überschreitung des 5845 m hohen Amphu Laptsa. Ein wilder, alpiner Übergang, um den sich bis heute Legenden ranken. Hier ist das Abenteuer spürbar.
Ein weiteres absolutes Highlight erwartet uns am Island Peak (6189 m). In den frühen Morgenstunden brechen wir auf, steigen über den Gletscher auf und folgen den gesicherten Flanken bis zum Gipfelgrat. Oben angekommen öffnet sich ein atemberaubender Blick auf die Ama Dablam und das gesamte Khumbu-Tal – ein Moment, der sprachlos macht.
Nach eindrücklichen Zeltnächten im abgeschiedenen Hunku Tal kehren wir langsam in die belebteren Regionen zurück. Auf dem Weg nach Lukla geniessen wir den Komfort gemütlicher Lodges, duftenden Kaffee, hausgemachten Kuchen und ein wohlverdientes Bier. Zeit, um durchzuatmen, zurückzublicken und die Erlebnisse wirken zu lassen.
Dieses Trekking ist mehr als eine Reise. Es ist eine intensive Erfahrung, die Körper, Geist und Seele berührt. Wir sammeln unvergessliche Höhenmeter, einzigartige Begegnungen und erleben die pure Faszination des Himalayas. Bereit, mit uns aufzubrechen?
1. Tag: Flug nach Kathmandu
Am ersten Reisetag treffen wir uns am Flughafen, wo unsere Reise offiziell startet. Nach dem Check-in und den letzten Vorbereitungen fliegen wir nach Kathmandu – dem Tor zu unserem Himalaya-Abenteuer. Während wir über Alpen und weite Landschaften Richtung Asien reisen, steigt die Vorfreude auf die kommenden Wochen voller Trekking, Gipfelmomente und kultureller Erlebnisse. An Bord tauschen wir uns aus, klären erste Details und stimmen uns mental auf die Reise ein.
2. Tag: Kathmandu (1350 m)
Nach der Ankunft in Kathmandu erwartet uns Komfort auf hohem Niveau: ein 5-Sterne-Hotel in bester Lage nahe Thamel. Nach einer kurzen Besprechung erkunden wir das faszinierende Zentrum Kathmandus mit seinen lebhaften Vierteln. Übernachtung im 5-Sterne-Hotel.
3. Tag: Kathmandu–Lukla (2860 m)
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir zum Flughafen und steigen in unseren Hubschrauber. Der knapp einstündige Flug bringt uns komfortabel und sicher nach Lukla (2.800 m), wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Im Gegensatz zu vielen Anbietern, die Lukla mit Kleinflugzeugen anfliegen, ermöglicht uns der Helikopter auch bei wechselhaften Wetterbedingungen einen deutlich zuverlässigeren und reibungsloseren Start. So reduzieren wir wetterbedingte Verzögerungen und erhöhen die Planungssicherheit erheblich.
In Lukla angekommen lassen wir es bewusst ruhig angehen: Bei einem ersten Spaziergang gewöhnen wir uns an die Höhe und beobachten das geschäftige Treiben dieses besonderen Ortes. Lukla gilt als Eingangstor zum Khumbu. Alle Waren, die per Luftfracht eintreffen, werden hier auf Träger oder Yaks umgeladen und von dort weiter ins Khumbu transportiert. Übernachtung in der Lodge.
4. Tag: Akklimatisationstag in Lukla (2860 m)
Heute nutzen wir den Tag bewusst zur Erholung und Akklimatisation. Gemäss der goldenen Regel bleiben wir moderat in der Höhe und geniessen einen entspannten Aufenthalt in Lukla. Je nach Interesse besuchen wir die lokale Schule, ein buddhistisches Kloster oder – falls zugänglich – das Spital, was spannende Einblicke in den Alltag der Region ermöglicht.
Zusätzlich bleibt Zeit für gemütliche Spaziergänge rund um Lukla. Für Genuss und Geselligkeit sorgt ein Besuch im legendären „Illy Coffee“ – ideal für entspannte Gespräche und echtes Lifestyle-Feeling. Übernachtung in der Lodge.
5. Tag: Lukla–Chutanga Kharka (3400 m)
Zu Beginn unseres Trekkings starten wir mit einer bewusst moderaten Etappe in östlicher Richtung und steigen kontinuierlich nach Chutanga Kharka auf. Gerade in dieser frühen Phase ist Disziplin gefragt: Ein langsames, gleichmässiges Tempo ist entscheidend, damit sich der Körper an die Höhe anpassen kann. Deshalb gilt von Anfang an: ruhig gehen, Pausen einhalten und auf die Signale des Körpers achten.
Aufstieg: 950 Hm, Abstieg: 300 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung in der Lodge.
6. Tag: Zatrwa La–Thuli Kharka (4200 m)
Wir überqueren den Zatrwa-La-Pass und erreichen damit erstmals Höhen über 4.000 Meter. Oben eröffnet sich ein eindrückliches Panorama, das die Anstrengung belohnt. Anschliessend queren wir aussichtsreich auf die Ostseite des Passes und steigen gemächlich nach Thuli Kharka ab. Im warmen Licht der tief stehenden Sonne leuchten die umliegenden Gipfel besonders eindrucksvoll – ein stimmungsvoller Tagesabschluss und ein unvergesslicher Meilenstein.
Aufstieg: 1150 Hm, Abstieg: 400 Hm, Gehzeit: ca. 6–7 Std. Übernachtung in der Lodge.
7. Tag: Abstieg nach Kothe (3570 m)
Der heutige Tag ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, auch wenn die Gesamttendenz nach unten zeigt. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Fluss, an dessen Ufer unser Tagesziel Kothe liegt. Die Vegetation wird dichter, die Höhe macht sich weniger bemerkbar.
Kothe ist zugleich ein wichtiger Punkt der Reise: Als Eingangstor zum Baruntse-Nationalpark betreten wir eine besonders ursprüngliche und geschützte Bergregion.
Aufstieg: 500 Hm, Abstieg: 1150 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std. Übernachtung in der Lodge.
8. Tag: Kothe–Tagnang (4270 m)
Von Kothe folgen wir dem Flusslauf bergauf. Kurz vor Tagnang bietet sich ein lohnender Zwischenstopp an: Ein altes Kloster lädt dazu ein, seine besondere Atmosphäre und die kunstvollen Details zu entdecken. So verbindet diese Etappe Natur und Kultur auf harmonische Weise. Aufstieg: 700 Hm Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung in der Lodge.
9. Tag: Tagnang–Khare (4870 m)
Wir erreichen die eindrückliche Gletscherwelt rund um den Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und entlang des Dig-Gletschers führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft. Unser Tagesziel ist Khare, wo wir die Lodge knapp unterhalb der 5.000-Meter-Marke beziehen. Die Luft wird klarer, die Gipfel höher – der Übergang in die Hochgebirgsregion ist deutlich spürbar.
Aufstieg: 900 Hm, Abstieg: 300 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std. Übernachtung in der Lodge.
10. Tag: Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag in Khare (4870 m)
Heute steht die wichtigste Aufgabe im Vordergrund: die Akklimatisierung. Wir gönnen dem Körper eine Pause, stärken uns in Ruhe und sammeln Energie für die kommenden Tage. Reichlich Essen und Trinken sind ausdrücklich erwünscht. Wer möchte, erkundet die Umgebung: Ein kurzer Ausflug bietet beeindruckende Ausblicke auf den Mera Peak. Den Tag lassen wir entspannt in der Lodge ausklingen. Übernachtung in der Lodge.
11. Tag: Khare–Mera La–Highcamp Mera Peak (5450 m)
Von Khare steigen wir zunächst über steiles Geröll und eine grosse Moräne auf – Trittsicherheit und Konzentration sind gefragt. Je höher wir kommen, desto alpiner wird die Landschaft. Moränenfelder wechseln mit Schneefeldern, bevor wir den Gletscher erreichen, der uns weiter zum Mera La (5450 m) führt. Das Highcamp ist spektakulär gelegen, und die Aussicht wird zunehmend grandios – ein Vorgeschmack auf den Gipfeltag. Aufstieg: 600 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung im Zelt.
12. Tag: Gipfeltag Mera Peak (6476 m)
Heute wartet einer der Höhepunkte der Reise: der Gipfeltag am Mera Peak. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Die letzten Stunden bis zum Gipfel sind anspruchsvoll; je nach Verhältnissen wird für den steilen Schlusshang ein Fixseil eingerichtet.
Auf 6.476 m erwartet uns ein Panorama der Extraklasse: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und viele weitere Giganten des Himalayas liegen wie auf dem Präsentierteller vor uns.
Der Abstieg zurück zum Highcamp und über den Mera La verlangt nochmals volle Konzentration. Danach steigen wir weiter ins Hunku-Tal ab, bis wir Konge Dingma (4.800 m) erreichen. Aufstieg: 1050 Hm, Abstieg: 1650 Hm, Gehzeit: ca. 9–12 Std. Übernachtung im Zelt.
13. Tag: Kongme Dingma–Hunku Drangka (5150 m)
Flankiert vom mächtigen Chamlang steigen wir weiter durch das abgelegene Hunku-Tal auf. Die Höhendifferenz ist moderat, doch die Distanz verlangt Ausdauer. Schroffe Gipfel, stille Gletscherzungen und weite Moränenfelder vermitteln ein Gefühl grosser Abgeschiedenheit.
Am Nachmittag erreichen wir die Hochfläche Hunku Drangka (5.150 m) – eindrücklich eingebettet zwischen steilen Hängen und Gletscherzungen. Aufstieg: 350 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung im Zelt.
14. Tag: Hunku Drangka–Amphu Laptsa Base Camp (5480 m)
Wir trekken durch karge, vegetationslose Moränenlandschaften, vorbei an den einsamen Seen von Panch Pokhari. Am Nachmittag erreichen wir das Amphu Laptsa Base Camp (ca. 5.480 m).
Hier sammeln wir Kraft und bereiten uns mental auf die Passüberquerung vor. Während wir uns ausruhen, sorgt unser erfahrenes Sherpa-Team dafür, dass die wichtigsten Fixseile gelegt werden – ein beruhigendes Sicherheitsnetz für den alpinen Abschnitt am Amphu Laptsa. Aufstieg: 330 Hm, Gehzeit: ca. 6–7 Std., Übernachtung im Zelt.
15. Tag: Amphu Laptsa Base Camp–Amphu Laptsa (5845 m)–Chukhung (4730 m)
Heute steht eine der konditionell und technisch anspruchsvollsten Etappen auf dem Programm: der Amphu Laptsa-Pass. Das Gelände ist steil, teils ausgesetzt und mit Fixseilen gesichert – Teamarbeit und Konzentration sind entscheidend.
Oben angekommen belohnt uns ein überwältigender Blick auf die über 3.000 Meter hohe Lhotse-Südwand. Und schon rückt das nächste Ziel in den Fokus: der Island Peak.
Der Abstieg ist besonders anspruchsvoll und erfordert höchste Sorgfalt. In Chukhung angekommen lassen wir das Erlebte Revue passieren und tanken neue Energie. Aufstieg: 400 Hm, Abstieg: 950 Hm, Gehzeit: ca. 8–10 Std. Übernachtung in der Lodge.
16. Tag: Chukhung–Island Peak Base Camp (5100 m)
Nach den intensiven Tagen rund um den Amphu Laptsa starten wir heute etwas ruhiger, aber weiterhin aktiv. Wir wandern durch eine beeindruckende Moränenlandschaft, vorbei am mystischen Imja-See. Die Etappe ist moderat, mit wenigen Höhenmetern.
Im Island Peak Base Camp (ca. 5.100 m) geniessen wir die Hochgebirgsstimmung und bereiten uns mental auf die Gipfeltage vor – ein aktiver Ruhetag, der Erholung und Bewegung ideal verbindet. Aufstieg: 200 Hm, Gehzeit: ca. 3 Std., Übernachtung im Zelt.
17. Tag: Island Peak (6189 m)
Noch vor Tagesanbruch brechen wir vom Base Camp auf und steigen in der Dunkelheit entlang der Schulter der Südflanke auf. Schritt für Schritt gewinnen wir an Höhe, passieren einen Gletscherabbruch (ca. 5.750 m) und erreichen einen abgeschiedenen Gletscherkessel (ca. 5.900 m).
Die finale Herausforderung führt – je nach Verhältnissen – über eine steile Firn- und Eisflanke oder eine ausapernde Felspassage zum Gipfelgrat und schliesslich auf den 6.189 m hohen Island Peak. Der Aufstieg ist fordernd, doch jeder Schritt lohnt sich.
Oben erwartet uns ein Panorama der Superlative: die Lhotse-Südwand, Makalu und die vielen Eisriesen des Khumbu. Nach einer angemessenen Gipfelpause steigen wir ab, erreichen mittags das Base Camp und setzen anschliessend den Abstieg nach Chukhung fort., Aufstieg: 1100 Hm, Abstieg: 1460 Hm Gehzeit: ca. 8–12 Std. Übernachtung in der Lodge.
18. Tag: Chukhung–Pangboche (3980 m)
Wir brechen in Chukhung auf und steigen durch die abwechslungsreiche Hochgebirgslandschaft des Khumbu-Tals ab. Zunächst erreichen wir Dingboche, einen der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Orte Nepals. Weiter geht es nach Pangboche (3.980 m), malerisch eingebettet zwischen Wacholderbäumen. Hier besichtigen wir das über 350 Jahre alte Kloster, das als eines der ältesten im Khumbu-Gebiet gilt. Unterwegs eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Ama Dablam und die umliegenden Gipfel. Aufstieg: 130 Hm, Abstieg: 1080 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std. Übernachtung in der Lodge.
19. Tag: Pangboche–Namche Bazar (3440 m)
Von Pangboche steigen wir weiter nach Tengboche ab. In spektakulärer Lage thront hier das berühmte Kloster der Sherpa-Region. Wir nehmen uns ausreichend Zeit für die Besichtigung und lassen die spirituelle Atmosphäre wirken.
Danach setzen wir den Weg fort, steigen Richtung Imja-Schlucht ab und erreichen über Phunki schliesslich Namche Bazar – das lebendige Herz des Khumbu-Tals. Aufstieg: 670 Hm, Abstieg: 960 Hm Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung in der Lodge.
20. Tag: Reserve-, Rast- und Ausflugstag in Namche Bazar
Nach den anstrengenden Hochgebirgsetappen haben wir Zeit zum Durchatmen. In Namche Bazar können wir ausschlafen, Cafés und Teehäuser besuchen oder durch die engen Gassen des bunten Sherpa-Dorfes schlendern. Wer möchte, unternimmt einen kurzen Ausflug in die Umgebung und geniesst das Panorama auf Ama Dablam, das „Matterhorn des Himalayas“.
Dieser Tag ist zugleich als Reservetag eingeplant und kann je nach Bedarf der Gruppe flexibel eingesetzt werden – etwa um wetter- oder verhältnisbedingte Verzögerungen auszugleichen oder zusätzliche Erholung einzubauen. Übernachtung in der Lodge.
21. Tag: Namche Bazar–Lukla (2860 m)
Ein letzter langer Trekkingtag steht bevor. Über den „Highway“ im Dudh-Kosi-Tal steigen wir auf der einzigen begehbaren Route zwischen Namche Bazar und Lukla ab. Wir passieren üppige Täler, kleine Sherpa-Dörfer und geniessen nochmals eindrückliche Ausblicke auf Flüsse und Gipfel.
Am Nachmittag erreichen wir Lukla. Am Abend feiern wir gemeinsam mit der Begleitmannschaft die erfolgreiche Expedition, tauschen Erinnerungen aus und lassen die letzten Wochen Revue passieren.
Aufstieg: 710 Hm, Abstieg: 1360 Hm, Gehzeit: ca. 7–8 Std. Übernachtung in der Lodge.
22. Tag: Lukla–Kathmandu
Unser Abenteuer im Himalaya neigt sich dem Ende zu. Der Start in Lukla ist für sich ein Erlebnis: Die kleine Landebahn liegt wie auf einem Bergvorsprung inmitten steiler Hänge. Adrenalin und Ehrfurcht liegen nah beieinander, wenn das Flugzeug abhebt.
Die Sicht auf Gipfel, Täler und Gletscher begleitet uns ein letztes Mal, bevor wir Richtung Kathmandu gleiten. Aufgrund der Sichtverhältnisse starten die Flüge in der Regel vormittags, sodass wir meist zur Mittagszeit ankommen. In Kathmandu bleibt Zeit für einen Apéro und ein entspanntes Nachtessen.
Übernachtung im 5-Sterne-Hotel.
23. Tag: Kathmandu
Nach der Rückkehr aus dem Himalaya tauchen wir in das pulsierende Kathmandu-Tal ein – eine Welt voller Spiritualität, Geschichte und lebendiger Traditionen. Wer möchte, besucht Pashupatinath am Bagmati-Fluss, den bedeutendsten hinduistischen Tempel Nepals. Von einer Aussichtsterrasse blicken wir auf Tempel, Schreine und Zeremonien am Flussufer.
Anschliessend steht Bodnath auf dem Programm: Die grösste Stupa Nepals beeindruckt mit ihrer Präsenz, Gebetsmühlen und Klosteranlagen. Auf einer Dachterrasse lassen wir bei Tee oder einem Getränk die Eindrücke der Reise nochmals nachklingen. Dieser Tag ist ebenfalls als Reservetag eingeplant, falls der Flug von Lukla wetterbedingt verschoben werden muss. Am Abend erwartet uns ein feines Abschiedsessen. Übernachtung im 5-Sterne-Hotel.
24. Tag: Rückflug von Kathmandu
Nach unvergesslichen Wochen im Himalaya und eindrucksvollen Tagen im Kathmandu-Tal werden wir zum Flughafen gebracht. Mit dem Rückflug nach Europa endet unsere aussergewöhnliche Reise. Während wir über die Gipfel und Täler Nepals gleiten, lassen wir Landschaften, kulturelle Höhepunkte und die besonderen Momente nochmals Revue passieren.
25. Tag: Ankunft in der Heimat
Ankunft in der Heimat.
Wichtige Infos
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte sorgfältig durchlesen und eine Selbstbewertung durchführen. Aufgrund der für die Expedition erforderlichen Punktezahl ist aus der Selbstbewertung unmissverständlich ablesbar, ob die technischen und konditionellen Anforderungen erfüllt werden. Mit der Anmeldung wird uns die spezifische Expeditionstauglichkeit bestätigt.
Wichtige Punkte zum Ablauf:
Die Expedition ist anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Jede:r muss die persönlichen Grenzen selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der:Die Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
Je nach vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft und Toleranz.
Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von KP mountaineering abgelehnt.
Die Teilnehmer:innen müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die Teilnehmer:innen werden unter sich selbständige Seilschaften bilden.
Inbegriffen
Organisation der gesamten Expedition
1 KP-Reisetasche 110 L, wasserabweisend mit Rollen, wird am Besprechungstreffen abgegeben
Informationstreffen bei Bächli Bergsport in Bern inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf
Helikopterflug Kathmandu - Luka (inkl. 35 kg persönliches Gepäck) *
Flieger Lukla - Kathmandu oder Ramechap (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten
Trekking- und Nationalparkgebühren
Gipfelgebühren
Vollpension ab/bis Lukla
Halbpension in Kathmandu
Tee und Kaffee ab/bis Lukla bei gemeinsamen Mahlzeiten
Tourentee ab/bis Lukla
3 Hotelnächte (5*Hotel) im Einzelzimmer in Kathmandu (Sterne nach Landeskategorie)
14 Lodgenächte im Doppelzimmer
5 Zeltnächte
1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen
Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
Funkgeräte
Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühre
Medizinischer Sauerstoff für den Notfall
Grosse Apotheke mit Pulsoxymeter auf der gesamten Reise
Apotheke für drei Gipfeltagen
Obligatorischer Begleitoffizier
1 Climbing Sherpa pro zwei Teilnehmer:innen
Gepäcktransport während dem Trekking (25kg pro Person)
1 Träger pro Teilnehmer:in
Expeditionserfahrene:r staatlich geprüfte:r Bergführer:in
*Dadurch steigt die Planungssicherheit enorm.
Nicht inbegriffen
Internationale Flüge nach/ab Kathmandu
Versicherungen
Visagebühren für Nepal (ca. 50 USD für einen max. 30-tägigen Aufenthalt, Stand 2025)
Individuelle Getränke
Persönliche Medikamente
Individuelle Trinkgelder (400$ pro Climbing Sherpa &150$ pro Träger) ca. 550$ pro Person
Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Expeditions-Besprechungstreffen
Bei dieser Expedition findet ein Besprechungstreffen statt. Dabei werden Fragen geklärt und Informationen vermittelt. Beides wichtige Bausteine damit eine solche Reise erfolgreich sein kann. Das Besprechungstreffen ist integraler Bestandteil der Reise. Das Datum wird so früh als möglich, jedoch spätestens bei einem positiven Durchführungsentscheid kommuniziert. Das Treffen findet in der Regel an einem Freitagabend bei Bächli Bergsport in Bern statt. In der Filiale Bern gibt es eine umfassende Expeditionsabteilung. Teilnehmende dieser Reise erhalten spezielle Einkaufsbedingungen.
Lokale Agentur:
Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. KP mountaineering hat sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon 15-mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern.
Klima
Im Himalaya treffen zwei spezielle Klimatypen aufeinander: Die Südabdachung ist geprägt von einem subtropischen Monsunklima mit einem Niederschlagsmaximum im Sommer, die Nordabdachung gegen das tibetische Hochland von einem ariden Kontinentalklima mit warmen Sommern und bitterkalten Wintern. Für Expeditionen im Himalaya stehen grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können. Jedoch ist auch das Wetter in Nepal - wie auch bei uns in den Alpen - teils unberechenbar und kann durchaus einmal einen Gipfelanstieg verhindern.
Allgemein
Die Flüge ab/bis Lukla können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren, wie z.B. schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen. Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungsrisiko dieser Flüge liegt ausserhalb unseres Einflussbereichs und muss in Kauf genommen werden. Dank unserer guten Kontakte vor Ort haben wir bei Schlechtwetter immer eine Lösung gefunden. Aus diesem Grund ist ein Hubschrauberflug für den Start der Reise einkalkuliert. Mit diesem fliegt unsere Gruppe exklusiv und kann bei schlechteren Bedingungen starten als wenn wir den regulären Flieger nehmen.
Trinkgelder:
Grosse Unterstützung liefern unsere lokalen Mitarbeiter. (Climbing Sherpa und Träger). Wie auch in Europa ist die Höhe des Trinkgeldes leistungsabhängig und kann daher nicht abschliessend kalkuliert werden. Nachfolgende die minimal zu zahlenden Beträge:
Climbing Sherpa USD 400.-
Träger USD 150.-
Für dieses Angebot von KP mountaineering gilt die AGB der Rubrik Expeditionen.
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während des Trekkings übernachten wir in (teils) einfacheren Lodges (meist Doppelzimmer). In den Basislagern stehen uns Doppelzelte zur Verfügung.
Reise-Vorbereitung
Die internationalen Flüge nach/ab Kathmandu sind nicht im Pauschalpreis inbegriffen. Auf Wunsch vermitteln wir gerne ein passendes Angebot. Bei selbständiger Flugbuchung ist aus logistischen Gründen (Flughafentransfer) die vorgängige Kontaktaufnahme mit dem KP Office obligatorisch.
Für Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen wird das Visum für Nepal bei der Einreise eingeholt. Die Kosten sind im Reisepreis nicht inbegriffen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
Ausrüstungsliste Expedition Mera Peak & Island Peak
Reisetasche/Duffel Bag (1 KP Reisetasche ist inbegriffen, weitere können zum Vorzugspreis erstattet werden)
Kleidung
Jacken
Daunenjacke für Expeditionen
Primaloftjacke
Gore-Tex Jacke
Softshell Jacke
Fleecepullover oder Fleecejacke
Hosen
Trekkinghose, leicht und lang
Berghose für Hochtouren
Gore-Tex Hose
Primalofthose
Kurze Hose
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts
Unterwäsche
Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm
Thermo- bzw. Funktionshose, lang
Handschuhe
Fingerhandschuhe, warm
Expeditions-Daunenhandschuhe
Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)
Trekkingschuhe
Expeditionsbergschuhe, Modell 6000er
Trekkingsocken
Bergsocken, dick und warm
Schlafen
Schlafsack Daune (Komfortbereich -25°C)
Isomatte, hoher Isolationswert
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)
Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)
Kopf-, Gesicht- und Augenschutz
Sonnenbrille
Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)
Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)
Buff
Schildkappe
Stirnband
Warme Mütze
Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)
Sonnencrème, Lippenschutz (LSF 50)
Technisches Material
Rucksack ca. 30-35 L
Regenhülle für den Rucksack
Klettergurt, leicht
Pickel, leicht
Teleskopstöcke
Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)
2 Karabiner (Schnapper)
3 HMS Karabiner (Schrauber)
Jümar (Steigklemme)
Abseilgerät (Achter empfohlen)
Helm
5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)
5 Meter Reepschnur Ø 5mm
Bandschlinge 120 cm/Dyneema
Kompressionssäcke für Daunenartikel
Essutensilien leicht für Hochlager( Essnapf inkl. Besteck)
1 bei Bedarf 2 Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)
Thermosflasche
Pinkelflasche
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien, Batterien ins Handgepäck), plus eine kleine Reservestirnlampe
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug
Feuerzeug mit Feuerstein
Höhenmesser
Thermopads für Hände und Füsse
Diverses
KP Abflugbrief mit den letzten Informationen
Reisepass und Kopie
Impfausweis Kopie
Versicherungsnachweise (Krankenkasse, Rega,...)
Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder
Kreditkarte (Mastercard oder Visa)
2 Passfotos
Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)
Schreibzeug
Mobiltelefon
Nécessaire, Kulturbeutel
Handtuch (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Ohropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badesachen
Fotoausrüstung
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein:e KP Bergführer:in dabei.
Termine
Es wurden leider keine Treffer gefunden.
Reiseberichte
Expedition Mera Peak & Island Peak
Bericht von Niklaus Stalder, 30.11.2023
Der ganze Bericht zum Expeditionstrekking
Bericht von Elisabeth Luthiger, 08.11.2021
Expedition Mera Peak & Island Peak
Bericht von Uli und Ulla , 29.10.2021
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