Expedition Mount Everest - Nord
Über die objektiv sicherste Route auf den höchsten Berg der Welt.
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Facts
inkl. 3% Frühbucherrabatt

Deutschsprachiger Bergführer aus Europa – für maximale Sicherheit, klare Kommunikation und das Vertrauen, jederzeit bestens begleitet zu sein.
Nur 1 Durchstieg durch den Khumbu-Eisbruch – dank unserer einzigartigen „Single Push“-Strategie ohne klassische Rotationen.
Zusätzlicher Sauerstoff bereits ab Lager II – für mehr Sicherheit, bessere Regeneration und höhere Leistungsfähigkeit.
Everest von der nepalesischen Seite: Die Route der Erstbesteiger von 1953.
Komfortables BaseCamp mit beheiztem Dining-Zelt und hochwertiger Infrastruktur.
Spektakuläre Helikopterflüge im Himalaya – effizient, sicher und eindrucksvoll zugleich.
Erfahrener Personal Sherpa: 1:1 Ein Sherpa pro Teilnehmer:in.
Mount Everest, Baruntse & Mera Peak – drei grosse Himalaya-Gipfel, eine aussergewöhnliche Expedition und die wohl exklusivste Vorbereitung auf das Dach der Welt. Durch die optimale Akklimatisation am Mera Peak und Baruntse schaffen wir ideale Voraussetzungen für unseren Everest-Gipfelversuch und erhöhen gleichzeitig Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Erfolgschancen deutlich. Mit der Besteigung des Baruntse erfüllen wir bereits frühzeitig eine mögliche zukünftige Voraussetzung für eine Mount Everest-Besteigung von nepalesischer Seite: die vorherige Besteigung eines 7000ers. So ist auch diese potenzielle Hürde elegant gelöst – und unsere Teilnehmer sind zugleich perfekt akklimatisiert und optimal auf den Everest vorbereitet.
Dank unserer einzigartigen Expeditionsstrategie verzichten wir auf klassische Rotationen am Everest selbst und planen den Gipfelanstieg in einem einzigen Summit Push. Dadurch durchsteigen wir den berüchtigten Khumbu-Eisbruch nur einmal. Ein grosser Sicherheitsvorteil und gleichzeitig eine enorme körperliche Entlastung. Ergänzender Sauerstoff bereits ab Lager II unterstützt zusätzlich Regeneration und Leistungsfähigkeit in grosser Höhe.
Begleitet von einem deutschsprachigen Bergführer aus Europa, einem erfahrenen Sherpa-Team und einer hochwertigen Infrastruktur erlebst du eine der komplettesten und bestakklimatisierten Everest-Expeditionen überhaupt. Spektakuläre Helikopterflüge, eindrucksvolle Hochlager, gewaltige Gletscherlandschaften und drei beeindruckende Gipfelerfolge machen diese Expedition zu einem Himalaya-Abenteuer der Extraklasse.
1. Tag: Flug nach Kathmandu
Am ersten Reisetag treffen wir uns am Flughafen, wo unsere Reise offiziell startet. Nach dem Check-in und den letzten Vorbereitungen fliegen wir nach Kathmandu – dem Tor zu unserem Himalaya-Abenteuer. Während wir über Alpen und weite Landschaften Richtung Asien reisen, steigt die Vorfreude auf die kommenden Wochen voller Trekking, Gipfelmomente und kultureller Erlebnisse. An Bord tauschen wir uns aus, klären erste Details und stimmen uns mental auf die Reise ein.
2. Tag: Kathmandu (1350 m)
Nach der Ankunft in Kathmandu erwartet uns Komfort auf hohem Niveau: ein 5-Sterne-Hotel in bester Lage nahe Thamel. Nach einer kurzen Besprechung erkunden wir das faszinierende Zentrum Kathmandus mit seinen lebhaften Vierteln. Übernachtung im 5-Sterne-Hotel.
3. Tag: Sightseeing Tag in Kathmandu
Ein Sightseeing-Tag in Kathmandu dient dazu, entspannt in Nepal anzukommen und sich auf die Everest-Expedition einzustimmen. Besuchen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die buddhistische Stupa Boudhanath und den Hindu-Tempel Pashupatinath sind Programm. Zudem bleibt Zeit für letzte Einkäufe im Shopingviertel Thamel sowie für ein gemeinsames Abendessen mit dem Agenturteam. Dieser Tag dient ebenfalls dazu, etwelches verspätetes Gepäck abwarten zu können.
4. Tag: Kathmandu–Lukla (2860 m)
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir zum Flughafen und steigen in unseren Hubschrauber. Der knapp einstündige Flug bringt uns komfortabel und sicher nach Lukla (2800 m), wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Im Gegensatz zu vielen Anbietern die Lukla mit Kleinflugzeugen anfliegen, ermöglicht uns der Helikopter auch bei wechselhaften Wetterbedingungen einen deutlich zuverlässigeren und reibungsloseren Start. So reduzieren wir wetterbedingte Verzögerungen und erhöhen die Planungssicherheit erheblich. In Lukla angekommen lassen wir es bewusst ruhig angehen: Bei einem ersten Spaziergang gewöhnen wir uns an die Höhe und beobachten das geschäftige Treiben dieses besonderen Ortes. Lukla gilt als Eingangstor zum Khumbu. Alle Waren, die per Luftfracht eintreffen, werden hier auf Träger oder Yaks umgeladen und von dort weiter ins Khumbu transportiert. Übernachtung in der Lodge.
5. Tag: Akklimatisationstag in Lukla (2860 m)
Heute nutzen wir den Tag bewusst zur Erholung und Akklimatisation. Gemäss der goldenen Regel bleiben wir moderat in der Höhe und geniessen einen entspannten Aufenthalt in Lukla. Je nach Interesse besuchen wir die lokale Schule, ein buddhistisches Kloster oder – falls zugänglich – das Spital, was spannende Einblicke in den Alltag der Region ermöglicht. Zusätzlich bleibt Zeit für gemütliche Spaziergänge rund um Lukla. Für Genuss und Geselligkeit sorgt ein Besuch im legendären „Illy Coffee“ – ideal für entspannte Gespräche und echtes Lifestyle-Feeling. Übernachtung in der Lodge.
6. Tag: Lukla–Chutanga Kharka (3400 m)
Zu Beginn unseres Trekkings starten wir mit einer bewusst moderaten Etappe in östlicher Richtung und steigen kontinuierlich nach Chutanga Kharka auf. Gerade in dieser frühen Phase ist Disziplin gefragt: Ein langsames, gleichmässiges Tempo ist entscheidend, damit sich der Körper an die Höhe anpassen kann. Deshalb gilt von Anfang an: ruhig gehen, Pausen einhalten und auf die Signale des Körpers achten Aufstieg: 950 Hm, Abstieg: 300 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung in der Lodge.
7. Tag: Kharka–Zatrwa La–Thuli Kharka (4200 m)
Wir überqueren den Zatrwa-La-Pass und erreichen damit erstmals Höhen über 4000 Meter. Oben eröffnet sich ein eindrückliches Panorama, das die Anstrengung belohnt. Anschliessend queren wir aussichtsreich auf die Ostseite des Passes und steigen gemächlich nach Thuli Kharka ab. Im warmen Licht der tief stehenden Sonne leuchten die umliegenden Gipfel besonders eindrucksvoll – ein stimmungsvoller Tagesabschluss und ein unvergesslicher Meilenstein. Aufstieg: 1150 Hm, Abstieg: 400 Hm, Gehzeit: ca. 6–7 Std. Übernachtung in der Lodge.
8. Tag: Thuli Kharka–Kothe (3570 m)
Der heutige Tag ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, auch wenn die Gesamttendenz nach unten zeigt. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Fluss, an dessen Ufer unser Tagesziel Kothe liegt. Die Vegetation wird dichter, die Höhe macht sich weniger bemerkbar. Kothe ist zugleich ein wichtiger Punkt der Reise: Als Eingangstor zum Baruntse-Nationalpark betreten wir eine besonders ursprüngliche und geschützte Bergregion. Aufstieg: 500 Hm, Abstieg: 1150 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std. Übernachtung in der Lodge.
9. Tag: Kothe–Tagnang (4270 m)
Von Kothe folgen wir dem Flusslauf bergauf. Kurz vor Tagnang bietet sich ein lohnender Zwischenstopp an: Ein altes Kloster lädt dazu ein, seine besondere Atmosphäre und die kunstvollen Details zu entdecken. So verbindet diese Etappe Natur und Kultur auf harmonische Weise. Aufstieg: 700 Hm Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung in der Lodge.
10. Tag: Tagnang–Khare (4870 m)
Wir erreichen die eindrückliche Gletscherwelt rund um den Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und entlang des Dig-Gletschers führt der Weg durch eine abwechslungsreiche Moränenlandschaft. Unser Tagesziel ist Khare, wo wir die Lodge knapp unterhalb der 5000-Meter-Marke beziehen. Die Luft wird klarer, die Gipfel höher – der Übergang in die Hochgebirgsregion ist deutlich spürbar. Aufstieg: 900 Hm, Abstieg: 300 Hm, Gehzeit: ca. 5–6 Std. Übernachtung in der Lodge.
11. Tag: Akklimatisations-, Rast- und Ausflugstag in Khare (4870 m)
Heute steht die wichtigste Aufgabe im Vordergrund: die Akklimatisierung. Wir gönnen dem Körper eine Pause, stärken uns in Ruhe und sammeln Energie für die kommenden Tage. Reichlich Essen und Trinken sind ausdrücklich erwünscht. Wer möchte, erkundet die Umgebung: Ein kurzer Ausflug bietet beeindruckende Ausblicke auf den Mera Peak. Den Tag lassen wir entspannt in der Lodge ausklingen. Übernachtung in der Lodge.
12. Tag: Khare–Mera La–Highcamp Mera Peak (5450 m)
Von Khare steigen wir zunächst über steiles Geröll und eine grosse Moräne auf – Trittsicherheit und Konzentration sind gefragt. Je höher wir kommen, desto alpiner wird die Landschaft. Moränenfelder wechseln mit Schneefeldern, bevor wir den Gletscher erreichen, der uns weiter zum Mera La (5450 m) führt. Das Highcamp ist spektakulär gelegen, und die Aussicht wird zunehmend grandios – ein Vorgeschmack auf den Gipfeltag. Aufstieg: 600 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung im Zelt.
13. Tag: Gipfeltag Mera Peak (6476 m)–Konge Dingma (4800 m)
Heute wartet einer der Höhepunkte der Reise: der Gipfeltag am Mera Peak. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Die letzten Stunden bis zum Gipfel sind anspruchsvoll; je nach Verhältnissen wird für den steilen Schlusshang ein Fixseil eingerichtet. Auf 6476 m erwartet uns ein Panorama der Extraklasse: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und viele weitere Giganten des Himalayas liegen wie auf dem Präsentierteller vor uns. Der Abstieg zurück zum Highcamp und über den Mera La verlangt nochmals volle Konzentration. Danach steigen wir weiter ins Hunku-Tal ab, bis wir Konge Dingma (4800 m) erreichen Aufstieg: 1050 Hm, Abstieg: 1650 Hm, Gehzeit: ca. 9–12 Std. Übernachtung im Zelt.
14. Tag: Kongme Dingma–Seto Pokhari (5150 m)
Flankiert vom mächtigen Chamlang steigen wir weiter durch das abgelegene Hunku-Tal auf. Die Höhendifferenz ist moderat, doch die Distanz verlangt Ausdauer. Schroffe Gipfel, stille Gletscherzungen und weite Moränenfelder vermitteln ein Gefühl grosser Abgeschiedenheit. Am Nachmittag erreichen wir die Hochfläche Hunku Drangka (5150 m) – eindrücklich eingebettet zwischen steilen Hängen und Gletscherzungen. Aufstieg: 350 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung im Zelt.
15. Tag: Seto Pokhari–Baruntse Basecamp (5450 m)
Der Weg führt uns zunächst noch durch sanfte Wiesen, bevor das Gelände zunehmend rauer wird und wir uns über eindrückliche Moränenlandschaften dem Hochgebirge nähern. Mit jedem Schritt spüren wir deutlicher, dass wir uns nun endgültig im Reich der Eisriesen bewegen. Dann liegt es vor uns. Unser Basislager, spektakulär positioniert direkt an einem Gletschersee. Das Wasser schimmert in intensiven Blau- und Türkistönen, umrahmt von Eis, Fels und den mächtigen Flanken des Baruntse. Die Kulisse wirkt unwirklich und gleichzeitig genau richtig für das, was vor uns liegt. Hier richten wir uns für die kommenden Tage ein. Das Basecamp wird zu unserem Zuhause und Ausgangspunkt für die kommenden Herausforderungen. Die Spannung, von hier aus beginnt unser eigentlicher Weg Richtung Gipfel. Aufstieg: 300 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung im Zelt.
16.–25. Tag: Gipfelanstiag zum Baruntse (7152 m)
Jetzt wird es ernst. Acht Tage gehören ganz uns und unserem grossen Ziel, dem Gipfel des Baruntse. Dank unserer starken Akklimatisation vom Mera Peak starten wir mit einem klaren Vorteil. Gleichzeitig dient der Baruntse ideal zur Top-Akklimatisation für eine spätere Everest Besteigung. So kann die wichtige Akklimatisationsphase deutlich ruhiger und fernab des grossen Rummels am Everest selbst absolviert werden. Für eine optimale Höhenanpassung planen wir am Baruntse bewusst mindestens zwei Rotationen ein, sodass wir zwei Nächte im Camp II auf rund 6500 Metern verbringen können. Diese zusätzliche Akklimatisation erhöht unsere Sicherheit und verbessert die Erfolgschancen am Everest erheblich. Vom Basecamp steigen wir über markante Moränen auf den weitläufigen Hunku Gletscher. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir die steile Schlüsselpassage unterhalb des West-Col erreichen. 200 Höhenmeter, gesichert mit Fixseilen. Oben angekommen erreichen wir Lager I auf 6150 Metern, unser erstes echtes Hochlager. Weiter geht es durch eine spektakuläre Eislandschaft Richtung Lager II auf rund 6500 Metern. Der Weg über den Lower Baruntse Gletscher ist technisch gut machbar und landschaftlich absolut beeindruckend. Ein Hochgebirgserlebnis, das unter die Haut geht. Der Südgrat fordert uns. Anfangs breit, wird er zunehmend schmaler, steiler und spannender. Kurze Aufschwünge verlangen Steigeisentechnik und volle Konzentration. Eispassagen und Firn wechseln sich ab, genau die richtige Mischung für ein echtes Expeditionsgefühl. Der finale Anstieg ist ein steiles Firnfeld, das uns direkt zum höchsten Punkt führt. Dann stehen wir oben auf dem 7152 Meter hohen Baruntse. Uns eröffnet sich ein Panorama, das alles übertrifft. Der Everest scheint zum Greifen nah, ebenso die elegante Ama Dablam. In der Ferne erkennen wir Cho Oyu und Shisha Pangma, dahinter thronen Annapurna und Dhaulagiri. Ein endloses Meer aus Gipfeln und wir mittendrin. Dank durchdachter Routenführung und fix installierter Sicherungen bewegen wir uns jederzeit kontrolliert und sicher. Die Lager werden flexibel an die Bedingungen angepasst, was unsere Sicherheit erhöht und die Erfolgschancen zusätzlich verbessert. Übernachtung im Zelt.
26. Tag: Helikopterflug nach Lobuche Village (4940 m)
Nach den intensiven Tagen am Baruntse heisst es heute nochmals tief durchatmen und geniessen. Am Morgen verlassen wir das Basecamp und steigen in den Helikopter. Ein spektakulärer Flug führt uns über die gewaltigen Gletscher und Eisbrüche des Himalayas Richtung Khumbu. Aus der Luft erleben wir die Dimensionen dieser Bergwelt noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive. Der Flug spart nicht nur wertvolle Zeit und Kräfte, sondern schenkt uns auch einen einmaligen Blick auf einige der höchsten Berge der Erde. In Lobuche angekommen, tauchen wir in die lebendige Atmosphäre des Everest-Gebiets ein. Nach den Nächten im Zelt geniessen wir den Komfort einer Lodge. Übernachtung in der Lodge.
27. Tag: Lobuche Village – Everest Basislager (5300 m)
Heute erreichen wir einen der berühmtesten Orte des Himalayas. Das Everest Basislager. Nach dem Frühstück verlassen wir Lobuche Village und folgen dem stetig ansteigenden Weg entlang der Moränen des Khumbu-Gletschers. Unterwegs eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Nuptse, Pumori und die gewaltige Eiswelt des Khumbu-Gletschers. Hinter einer letzten Geländekante tauchen die farbigen Zelte des Everest Basislagers auf. Unser Zuhause für die kommenden Wochen. Ein besonderer Moment und für viele ein lang ersehnter Traum. Unser erfahrenes Sherpateam hat in den vergangenen Tagen ein komfortables Basislager aufgebaut und empfängt uns herzlich mit einem ausgezeichneten Mittagessen im beheizten Dining-Zelt. Wir geniessen die warme Atmosphäre und den ersten Blick hinauf Richtung Khumbu Icefall, dem Eingang zum höchsten Berg der Welt. Aufstieg: 350 Hm, Gehzeit: ca. 5 Std. Übernachtung im Zelt.
28.–42. Tag: Gipfelanstieg zum Mount Everest (8848 m)
Jetzt beginnt das grosse Abenteuer! Dank der hervorragenden Akklimatisation am Mera Peak und am Baruntse sind wir optimal vorbereitet und verfügen über einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen anderen Expeditionen. Unser Körper hat sich bereits über Wochen an die extreme Höhe angepasst. Deshalb verfolgen wir eine besondere Strategie: Wir planen den Everest ohne klassische Rotationen und steigen direkt vom Basislager in einem einzigen Summit Push Richtung Gipfel auf. Dadurch müssen wir den berüchtigten und umstrittenen Khumbu-Eisbruch nur ein einziges Mal durchsteigen. Ein grosser Sicherheitsgewinn und gleichzeitig ein enormer Vorteil für unsere Regeneration und Kraftreserven. Zu unserer zusätzlichen Sicherheit setzen wir bereits ab Lager II auf ca. 6400 Metern ergänzenden Sauerstoff ein. So verbessern wir die Regeneration, reduzieren die Belastung des Körpers und erhöhen die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfelanstieg deutlich. Vom Basislager aus steigen wir durch den gewaltigen Khumbu-Eisbruch auf. Zwischen haushohen Séracs, tiefen Spalten und eindrucksvollen Eisformationen führt uns die Route durch dieses faszinierende Labyrinth aus Eis. Schritt für Schritt arbeiten wir uns höher, bis wir Lager I auf rund 6100 Metern erreichen. Weiter geht es durch das berühmte Tal des Schweigens (Western Cwm). Umgeben von den gigantischen Flanken des Everest, Lhotse und Nuptse wirkt diese weite Gletscherlandschaft beinahe surreal. Während wir Richtung Lager II aufsteigen, bleibt viel Zeit für Gedanken, Vorfreude und Respekt vor dem, was noch vor uns liegt. Lager II liegt auf einer Seitenmoräne auf etwa 6400 Metern und bildet unser vorgeschobenes Hochlager mitten in dieser eindrücklichen Eiswelt. Der Weg zum Lager III führt zunächst noch sanft an den Fuss der gewaltigen Lhotse-Flanke. Danach beginnt der ernsthafte Teil des Aufstiegs. Steil zieht die Route durch Trittschnee nach oben. Immer wieder bieten kleinere flachere Passagen Gelegenheit zum Durchatmen. Auf rund 7300 Metern erreichen wir Lager III, spektakulär gelegen mitten in der riesigen Lhotse-Wand und geschützt zwischen gewaltigen Séracs. Von dort steigen wir weiter entlang der Lhotse-Flanke hinauf zum berühmten „Gelben Band“. Mühsam gewinnen wir weiter an Höhe, queren unterhalb der Wand und erreichen schliesslich den markanten Genfer Sporn. Spätestens hier ist jeder Schritt harte Arbeit. Doch der Südsattel und Lager IV auf rund 7900 Metern sind nun greifbar nahe. Nach wenigen Stunden Ruhe beginnt tief in der Nacht der entscheidende Gipfeltag. Im Licht unserer Stirnlampen steigen wir langsam höher. Über Schneeflanken und Geröllrinnen erreichen wir bei Tagesanbruch den Felskopf oberhalb des Südsattels, wo wir unsere Sauerstoffflaschen wechseln. Zum ersten Mal öffnet sich der Blick Richtung Südgipfel des Everest. Die Spannung steigt. Nach der Überschreitung des Südgipfels erreichen wir den berühmten Hillary Step, das letzte grosse Hindernis auf dem Weg zum höchsten Punkt der Erde. Wenige Augenblicke später stehen wir auf dem Dach der Welt, dem Gipfel des Mount Everest auf 8848 Metern. Ein unbeschreiblicher Moment voller Emotionen, Erleichterung und Stolz. Ein Traum, für den wir monatelang gearbeitet und gekämpft haben. Nach dem Gipfelerfolg beginnt der lange und ebenso wichtige Abstieg. Zu unserer Sicherheit steigen wir mindestens bis ins Lager II auf rund 6400 Metern ab. Wer sich noch fit fühlt und genügend Reserven hat, kann gemeinsam mit dem Persönlichen Sherpa sogar direkt bis zurück ins Basislager weiter absteigen. Ein langer, intensiver Tag aber gleichzeitig der krönende Abschluss eines aussergewöhnlichen Everest-Gipfeltags. Aufstieg: 900 Hm, Gehzeit: ca. 20 Std. Übernachtung im Zelt.
43. Tag: Everest Base Camp – Pheriche
Nach den intensiven und unvergesslichen Tagen am höchsten Berg der Erde kehrt heute langsam Ruhe ein. Bei einer ausgelassenen Summit-Feier im Base Camp wurde gelacht, erzählt und auf dieses aussergewöhnliche Abenteuer angestossen. Nun heisst es Abschied nehmen. Abschied vom Everest Basecamp, das für Tage unser Zuhause war, und vor allem von unserem Sherpa-Team. Mit unglaublichem Einsatz, grosser Erfahrung und beeindruckender Herzlichkeit haben sie uns während der gesamten Expedition begleitet und unterstützt. Ein emotionaler Moment voller Dankbarkeit und Respekt.
Anschliessend machen wir uns auf den Weg talauswärts Richtung Pheriche. Schritt für Schritt lassen wir die eisige Hochgebirgswelt hinter uns und tauchen langsam wieder in grünere Landschaften und die lebendige Atmosphäre des Khumbu-Tals ein. Nach den vielen Nächten im Basecamp und in den Hochlagern geniessen wir in Pheriche erstmals wieder eine gemütliche Lodge und die besondere Erleichterung, gemeinsam gesund und erfolgreich vom Everest zurückgekehrt zu sein.
44. Tag: Helikopterflug nach Lukla
Heute erwartet uns nochmals ein besonderer Höhepunkt. Mit dem Helikopter verlassen wir Pheriche und fliegen ein letztes Mal durch die gewaltige Bergwelt des Khumbu. Während des spektakulären Fluges ziehen die mächtigen Gipfel von Ama Dablam und Lobuche noch einmal an uns vorbei. Schon bald erreichen wir Lukla, das berühmte Tor zum Everestgebiet. Nach den entbehrungsreichen Wochen am Berg geniessen wir den Komfort einer gemütlichen Lodge, eine heisse Dusche und die entspannte Atmosphäre des kleinen Bergdorfes. Am Abend lassen wir unser Abenteuer gemeinsam ausklingen. Im legendären Illy Coffee sitzen wir zusammen, stossen auf die erfolgreiche Expedition an und geniessen die besondere Stimmung im Herzen des Khumbu. Zwischen Stolz, Dankbarkeit und unzähligen Erinnerungen wird dieser Abend in den Bergen nochmals zu einem ganz besonderen Moment.
45. Tag: Flug nach Kathmandu
Früh am Morgen stehen wir in Lukla bereit. Ein letzter Blick auf die umliegenden Gipfel, dann hebt unser Flugzeug ab. Der Flug ist kurz, aber intensiv. Unter uns ziehen tiefe Täler, grüne Hügel und die letzten schneebedeckten Riesen des Himalayas vorbei. Mit jeder Minute lassen wir die Einsamkeit der Berge hinter uns und tauchen langsam wieder in die lebendige Welt ein. Schon beim Anflug auf Kathmandu spüren wir den Kontrast, geschäftiges Treiben, Farben, Geräusche. Eine kurze Fahrt ins Hotel, Check-in und entspannen mit einer warmen Dusche und einem weichen Bett. Ein Genuss, der sich nach den intensiven Tagen am Berg mehr als verdient anfühlt. Am Abend tauschen wir Geschichten aus und geniessen einfach den Komfort.
46. Tag: Reservetag & Kathmandu erleben
Dieser Tag gibt uns Flexibilität als wichtiger Reservetag für die Expedition und gleichzeitig als entspannter Abschluss in Kathmandu. Wer Lust hat, taucht noch einmal ins bunte Leben des legendären Viertels Thamel ein. Enge Gassen, kleine Shops, Cafés und die perfekte Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen oder einfach die besondere Atmosphäre aufzunehmen. Alternativ erleben wir mit einem Besuch im hinduistischen Heiligtum Pashupatinath eine ganz andere, tief spirituelle Seite Nepals. Am Ufer des Bagmati-Flusses beobachten wir jahrhundertealte Rituale und spüren die kulturelle Tiefe dieses faszinierenden Landes.
47. Tag Abschied von Nepal
Ein letztes gemeinsames Frühstück in Kathmandu, bevor es Zeit wird, Abschied zu nehmen. Die vergangenen Wochen wirken noch einmal nach. Je nach Abflugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen letzten Kaffee, einen kurzen Spaziergang oder die letzten Einkäufe, bevor unser Transfer zum Flughafen erfolgt. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck treten wir die Heimreise an – stolz auf das Erreichte und bereichert durch ein Abenteuer, das uns noch lange begleiten wird.
48.Tag: Ankunft in Europa
Heute landen wir zurück in Europa. Im Gepäck nicht nur Ausrüstung, sondern vor allem Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Abenteuer. Während wir zuhause ankommen, wird langsam klar, was wir erlebt haben. Eine Expedition, die uns körperlich gefordert und mental bereichert hat und die noch lange nachwirken wird.
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte sorgfältig durchlesen und eine Selbstbewertung durchführen. Aufgrund der für die Expedition erforderlichen Punktezahl ist aus der Selbstbewertung unmissverständlich ablesbar, ob die technischen und konditionellen Anforderungen erfüllt werden. Mit der Anmeldung wird uns die spezifische Expeditionstauglichkeit bestätigt.
Wichtige Punkte zum Ablauf:
Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Jede:r muss die persönlichen Grenzen selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der:Die Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
Je nach vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft und Toleranz.
Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von KP abgelehnt
Die Teilnehmer:innen müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die Sherpas unterstützen die Teilnehmer:innen während der gesamten Besteigungszeit, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da sie für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.
Organisation der gesamten Expedition
2 KP mountaineering guides Reisetaschen 110 L, wasserabweisend mit Rollen, werden am Besprechungstreffen abgegeben
Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten (gemäss Programm)
Helikopterflug Kathmandu - Luka (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)*
Helikopterflug Baruntes BaseCamp - Lobuche Village (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
Helikopterflug Pheriche - Luka (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)*
Flieger Lukla - Kathmandu oder Ramechap (inkl. 35 kg persönliches Gepäck)
Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Rabattgutschein zum Materialeinkauf
Gipfelpermit
Vollpension ab/bis Kathmandu
Halbpension in Kathmandu
4 Hotelnächte (5*Hotel) im Einzelzimmer in Kathmandu
11 Lodge Nächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)
1 Zelt pro Teilnehmer:in im Basislager (Boxtent im Everst Basecamp)
1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen im Intermediate-Camp
Zelte für die Hochlager
Sehr gutes, beheiztes und beleuchtetes Gruppenzelt in den Basislagern
Toiletten- und Dusch-Zelte in den Basislagern
Leichte, dünne Unterziehmatten für die Hochlager
1 Schlafsack pro Teilnehmer:in im Basislager am Everest (auf Wunsch; beim Besprechungstreffen mitteilen)
Schlafmatten in den Basislageren
Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
Hochgebirgskocher, Gas und Kochgeschirr
Funkgeräte für Kommunikation am Berg
Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
Internet und E-Mail in den Basecamps
Wetterbericht aus der Schweiz
Im Basislager uneingeschränkt Elektrizität (230V) (Strom aus eigener Solaranlage in den Basislagern)
Gepäcktransport mit Yaks und Porters bis in die Basislager
Sauerstoff am Berg: 9 Flaschen (pro Flasche 4 Liter), 1 Maske, 1 Regulator pro Teilnehmer:in
Grosse Notfallapotheke in den Basislagern
Umfangreiche Apotheke während dem Akklimatisationstrekking
Notfallapotheke in den Hochlagern
Notfallapotheke für den Gipfelgang
Medizinischer Notfall-Sauerstoff am Berg
Rücktransportgebühr für den Müll
Küche: Köche und Küchenhilfen in den Basislagern
1 Climbing Sherpa pro Teilnehmer:in am Everest inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung
1:2 Climbing Sherpa pro Teilnehmer:in am Baruntse inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung
Begleitoffizier
Staatlich geprüfte:r Bergführer:in
*Dadurch steigt die Planungssicherheit enorm.
Flüge nach/ab Kathmandu
Versicherungen (Bitte kläre vor der Reise unbedingt ab, ob deine Versicherung das entsprechende Land sowie die jeweilige Region/Höhe ausdrücklich abdeckt)
Visagebühren für Nepal 90 Tage ca. 125.- USD Stand 2025 (vor Ort bar zu bezahlen)
Individuelle Getränke
Persönliche Medikamente
Gipfelbonus für Climbing Sherpa am Baruntse 400.- USD (bei Erreichen des Camp 2, 100%, ansonsten mindestens 50%)
Trinkgelder für Sherpa-Staff am Baruntse 300.- USD (Köche, Kitchenboy, etc.)
Gipfelbonus für persönlichen Climbing Sherpa am Everest 1500.- USD (bei Erreichen des Camp 3, 100%, ansonsten mindestens 50%)
Trinkgelder für Sherpa-Staff am Everest 500.- USD (Köche, Kitchenboy, etc.)
Trinkgelder für Träger am Mera Peak 300.- USD
Zusätzliche, nicht im Detailprogramm vermerkte, Hotel- und Lodge Übernachtungen
Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Umbuchungskosten bei Flugänderungen (siehe “Anreise & Treffpunkt)
Flaschensauerstoff:
KP hat mit über hundert Besteigungen des Mt. Everest viel Erfahrung mit Flaschensauerstoff gesammelt und gibt dieses Wissen weiter. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Aus diesem Grund beinhaltet unser Angebot bereits den Sauerstoff am Berg. Pro Teilnehmenden stellen wir 9 Flaschen à je 4 Liter inklusive einer Maske und einem Regulator zur Verfügung. Diese Menge Sauerstoff ist erfahrungsgemäss ausreichend. Auf Wunsch kann noch zusätzlichen Sauerstoff bezogen werden.
Persönlicher Climbing Sherpa
1 Climbing Sherpa pro Teilnehmer: am Everest und 1 Climbing Sherpa pro zwei Teilnehmer: am Baruntse ist im Pauschalpreis inbegriffen und gewährleistet eine individuelle Betreuung ab dem Basislager bis zum Gipfel. Auf Wunsch können auch weitere Climbing Sherpa organisiert werden.
Persönlicher Bergführer
Möchte jemand während der Expedition von einem persönlichen Bergführer:in (aus Europa) begleitet werden, organisieren wir dies gerne. Preis auf Anfrage.
Eine Expedition zum Mount Everest setzt Vertrauen in den Veranstalter voraus. Daher ist diese Wahl ein wichtiger Punkt. Nachfolgende Fragen bzw. Antworten zeigen auf, warum KP mountaineering guides der richtige Veranstalter für eine geplante Everest Besteigung ist.
1. Wer ist KP mountaineering guides?
KP ist der Schweizer Veranstalter für Expeditionen, 1990 gegründet durch die beiden UIAGM Bergführer Kari Kobler und Ruedi Kellerhals. KP ist spezialisiert auf das Organisieren und Durchführen von Expeditionen an den Seven Summits und weiteren Bergen in allen grossen, teils auch sehr abgelegenen Gebirgen der Welt.
2. Wer ist der Expeditionsleiter bzw. UIAGM Bergführer der KP-Expedition?
Die Expedition wird von einem erfahrenen, deutschsprachigen Bergführer aus Europa geleitet. Unsere Expeditionsleiter verfügen über umfassende Höhenbergsteigerfahrung sowie Expeditionserfahrung auf der ganzen Welt und sorgen gemeinsam mit unserem lokalen Sherpa-Team für maximale Sicherheit, professionelle Organisation und eine hochwertige Betreuung während der gesamten Expedition.
3. Wie viele Expeditionen zum Mount Everest organisierte KP bereits?
Seit dem Jahr 2000 organisiert KP jährlich eine Expedition zum Mount Everest und mittlerweile kann KP auf weit über 100 erfolgreiche Gipfelbesteigungen zurückschauen.
4. Ist eine Besteigung von Norden oder über die Südseite zu empfehlen?
Eine schwierige und nicht abschliessend zu beantwortende Frage. KP bietet den Normalanstieg über die Nordseite an, da diese Route aus unserer Sicht die objektiv sicherste Variante am höchsten Berg der Welt darstellt. Zudem sind die Permits auf der Nordseite limitiert, wodurch deutlich weniger Expeditionen und Bergsteiger unterwegs sind. Dies sorgt für mehr Ruhe am Berg und erhöht die Chancen auf eine sichere und erfolgreiche Besteigung. Aufgrund der zunehmend unsicheren Permitvergabe auf der Nordseite (Tibet) reagieren wir zusätzlich mit einem attraktiven und exklusiven Südanstieg auf den Mount Everest. So können wir unseren Gästen auch künftig eine hochwertige, sichere und professionell organisierte Everest-Expedition garantieren und gleichzeitig sicherstellen, dass der höchste Berg der Welt zuverlässig angeboten werden kann.
5. Expeditionsdauer
Die Expeditionsdauer grosszügig berechnet. Nur eine genügend lange Expeditionsdauer lässt eine gute Akklimatisation zu (Punkt 7). Zudem haben wir die Möglichkeit ein optimales Wetterfensters abzuwarten. Beide Punkte erhöhen die Sicherheit massiv und die Chance einer erfolgreichen Expedition stark. Sollten die Verhältnisse eine raschere Besteigung zulassen erfolgt die Rückkehr in die Schweiz bzw. nach Europa früher. Lässt das Wetter aber eine Besteigung des Mount Everest vor Ablauf des Reisedatums nicht zu, kann bei einem guten Wetterbericht die Expedition, in Absprache mit den Teilnehmenden, auch verlängert werden. Diese Entscheidung liegt jedoch vollumfänglich in der Hand des Expeditionsleiters.
6. Anreise
Die Anreise der KP-Gruppe erfolgt über Kathmandu. Dank bewusst eingeplanter Puffertage minimieren wir das Risiko von verspätetem oder fehlendem Gepäck und schaffen optimale Voraussetzungen für einen entspannten und gut organisierten Expeditionsstart. Gleichzeitig bieten die zusätzlichen Tage wertvolle Reserven bei Flugverschiebungen oder unvorhergesehenen Ereignissen und erhöhen dadurch die Sicherheit und Zuverlässigkeit der gesamten Expedition deutlich.
7. Wie sieht das geplante Akklimatisationsprogramm aus?
Das KP-Akklimatisationsprogramm ist einzigartig aufgebaut und basiert auf drei optimal aufeinander abgestimmten Phasen. Durch die Kombination aus den Besteigungen von Mera Peak, Baruntse und dem anschliessenden Anstieg auf den Mount Everest schaffen wir ideale Voraussetzungen für eine sichere und erfolgreiche Everest-Besteigung. Die Phase 1: Aktive Akklimatisation am Mera Peak. Zu Beginn der Expedition besteigen wir den Mera Peak (6476 m). Der höchste Trekkinggipfel Nepals eignet sich ideal zur schonenden und gleichzeitig sehr effektiven Höhenanpassung. Während des Trekkings und der Besteigung sammelt der Körper bereits wertvolle Höhenanpassung bis deutlich über 6000 Meter. Gleichzeitig gewinnen die Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit der Höhe, dem Expeditionsalltag und der Ausrüstung. Die Phase 2: Hochalpine Akklimatisation am Baruntse. Nach dem Mera Peak folgt die Besteigung des technisch spannenden Baruntse (7152 m). Diese Phase bringt die Akklimatisation auf ein aussergewöhnlich hohes Niveau. Durch die Zeit über 7000 Meter passt sich der Körper optimal an die extremen Höhen des Everest an. Zudem sammeln die Teilnehmenden wichtige Erfahrungen im Umgang mit Hochlagern, längeren Gipfeltagen und der Belastung in grosser Höhe. Die Phase 3: Everest Summit Push ohne klassische Rotationen. Dank der hervorragenden Akklimatisation durch Mera Peak und Baruntse erreichen wir den Everest bereits in aussergewöhnlich guter Verfassung. Dadurch können wir weitgehend auf die klassischen Rotationen am Berg verzichten. Unser Ziel ist ein direkter und effizienter Summit Push mit nur einer Passage durch den Khumbu-Eisbruch, ein grosser Sicherheitsvorteil und gleichzeitig eine enorme körperliche Entlastung.
8. Mit welcher lokalen Organisation arbeitet KP am Mount Everest zusammen?
KP hat sich, zusammen mit unserem nepalesischen Partner, mit viel Engagement und der damit verbundenen Nachhaltigkeit über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Unsere Mannschaft, bestehend aus nepalesischen Sherpas und einem nepalesischen Küchenteam. Seit Jahren ermöglichen wir unserem Sherpa-Team besuche in der Schweiz. So bilden wir unser Team alpinistisch wie auch in der Küche aus. Regelmässige Besuche vor Ort bürgen für die Qualität.
9. Wie viel Teilnehmer:innen sind im Besteigungs-Team?
Die Expedition wird ab 5 Teilnehmende durchgeführt. Ab einer Gruppengrösse von 8 Teilnehmenden ist ein zweiter der deutschsprachigen Bergführer aus Europa von KP dabei. Die maximale Gruppengrösse liegt bei 12 Teilnehmenden.
10. Welche Infrastruktur steht zur Verfügung?
Die Basislager sind voll ausgestattet. In den Basislagern kommt jede:r im Team in den Genuss von einem Einzelzelte (am Everest ein Boxtent), ein beheiztes Domzelt als Gemeinschaftsort, Dusch-und Toiletten-Zelte. Im Basislager steht Elektrizität (230V) zur Verfügung. Zudem besteht über Starlink Zugang zum Internet. Aufgrund der Nähe zur chinesischen Grenze kann ein jederzeit störungsfreier Empfang jedoch nicht garantiert werden. Wir empfehlen, vor der Abreise ein Datenpaket für Nepal beim jeweiligen Mobilfunk-Anbieter zu kaufen. In den Basislager produzieren wir den Strom für alle elektronischen Geräte wie Funkgeräte, Fotoapparate, Stirnlampen, Smartphones, E-Reader und Heizsocken mit unserer eigenen Solaranlage. Die Basislager sind mit einer sehr guten Küche ausgestattet und uns steht eine top ausgebildete Kochmannschaft zur Verfügung.
11. Sherpa Team
Jeder Teilnehmende, wie auch dem leitenden Bergführer, steht ein persönlicher, englischsprechender Climbing Sherpa am Everest zur Verfügung. Damit bietet KP die grösstmögliche Flexibilität am Berg. Unsere Climbing Sherpas bringen die Erfahrung von mehreren Besteigungen des Mount Everest mit.
12. Wie viele Flaschen Sauerstoff stehen den Teilnehmer:innen zur Verfügung?
Pro Teilnehmer:in stehen 9 Flaschen à je 4 Liter zur Verfügung. Auf Wunsch kann auch mehr Sauerstoff organisiert werden. Das wird am Expeditionsbesprechungstreffen ausführlich besprochen. Zusätzlich befindet sich in jedem Hochlager Reserve-Sauerstoff für den Notfall.
13. Welchen Wetterbericht verwendet KP?
KP arbeitet mit den Meteorologen von Meteotest Bern zusammen. Diese liefern täglich, ab der Ankunft im Everest Basislager, einen detaillierten Wetterbericht und dies bereits seit über 20 Jahren. Meteotest ist somit das Unternehmen, das am längsten Wetterberichte für den Mount Everest zur Verfügung stellt. Dies ist ein unglaublich wichtiger Faktor am höchsten Berg der Welt.
14. Wie funktioniert die medizinische Versorgung?
In allen medizinischen Belangen arbeitet KP mit der Swiss Sportclinik zusammen. Während der Expedition steht uns mit Urs Hefti ein ausgewiesener Höhenarzt jederzeit telefonisch zur Verfügung. Selbstverständlich steht allen Teilnehmenden in den Basislagern eine umfangreiche Basecamp-Apotheke zur Verfügung. In jedem Hochlager befinden sich je eine Apotheke mit allen höhenmedizinisch relevanten Medikamenten.
Expeditions-Besprechungstreffen
Das im Vorfeld der Expedition stattfindende Besprechungstreffen bietet die Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen bereits im Voraus auf individuelle Wünsche und Materialfragen einzugehen. Dabei werden Fragen geklärt und Informationen vermittelt. Beides wichtige Bausteine damit eine Expedition erfolgreich sein kann. Das Besprechungstreffen ist integraler Bestandteil der Expedition. Das Datum wird so früh als möglich, jedoch spätestens bei einem positiven Durchführungsentscheid kommuniziert. Das Treffen findet an einem Freitagabend bei Bächli Bergsport in Bern statt. In der Filiale Bern gibt es eine umfassende Expeditionsabteilung. Teilnehmende dieser Expedition erhalten spezielle Einkaufsbedingungen.
In Kathmandu übernachten wir im stilvollen Yak & Yeti. Das Hotel zeichnet sich durch seine Nähe zum Thamel, dem pulsierenden Ausgehviertel der Stadt, sowie durch seine grosse, gepflegte und ruhige Gartenanlage aus. Während des Trekkings übernachten wir in (teils) einfacheren Lodges (meist Doppelzimmer). Im Everest Basislager steht für das gesamte Team geräumige Hauszelte (Boxtent) zur Verfügung. In den Hochlagern teilen sich zwei Teilnehmenden ein Zelt.
Die Flüge nach/ab Kathmandu sind nicht im Pauschalpreis inbegriffen. Sollten die Verhältnisse eine raschere Besteigung zulassen, erfolgt die Rückkehr in die Schweiz bzw. nach Europa früher. Lässt das Wetter aber eine Besteigung des Mount Everest vor Ablauf des Reisedatums nicht zu, kann bei einem guten Wetterbericht die Expedition, in Absprache mit den Teilnehmenden, auch verlängert werden. KP empfiehlt ein umbuchbares Flugticket zu buchen, damit auf allfällige Terminänderungen flexibel reagiert werden kann. Umbuchungskosten fallen zu Lasten der Teilnehmenden. Auf Wunsch vermitteln wir gerne ein passendes Angebot. Bei selbständiger Flugbuchung ist aus logistischen Gründen (Flughafentransfer) die vorgängige Kontaktaufnahme mit dem KP-Office obligatorisch.
Für Schweizer:innen und EU-Staatsbürger:innen wird das Visum für Nepal bei der Einreise eingeholt. Die Kosten sind im Reisepreis nicht inbegriffen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
Mit * markierte Ausrüstungsgegenstände sind obligatorisch. Weitere aufgelistete Gegenstände sind empfohlen.
Ausrüstungsliste Expedition Mount Everest - Süd mit Baruntse & Mera Peak
Reisetasche/Duffel Bag* (2 KP mountaineering Reisetaschen sind inbegriffen, weitere können zum Vorzugspreis erstattet werden)
Kleidung
Jacken
Daunenjacke bzw. Daunenanzug für Expeditionen*
Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke*
Gore-Tex Jacke*
Softshell-Jacke*
Fleecepullover oder Fleecejacke*
Hosen
Trekkinghose, leicht und lang
Berghose für Hochtouren*
Gore-Tex Hose
Daunenhose bzw. Daunenanzug*
Kurze Hose
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts*
Unterwäsche*
Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm*
Thermo- bzw. Funktionshose, lang*
Handschuhe
Fingerhandschuhe, warm*
Expeditions-Daunenhandschuhe*
Unterziehhandschuhe, dünn (Seide oder Fleece)*
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe* (Laufschuhe für Basislager)
Trekkingschuhe*
Expeditions-Bergschuhe, Modell 8000er*
Trekkingsocken*
Bergsocken, dick und warm*
Schlafen
Schlafsack Daune für Hochlager* (-40° C)
Isomatte* (hoher Isolationswert)
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)
Kopfkissen aufblasbar (nice to have!)
Kopf-, Gesicht- und Augenschutz
Sonnenbrille*
Gletscher-Sonnenbrille* (mit Nasenschutz)
Skibrille, hoher UV- Schutz* (schützt auch gegen Wind)
Buff*
Schildkappe*
Stirnband*
Warme Mütze*
Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)*
Sonnencrème, Lippenschutz*(LSF 50)
Technisches Material
Rucksack ca. 40 L*
Klettergurt, leicht*
Pickel, leicht*
Teleskopstöcke*
Steigeisen mit Antistoll* (angepasst an Expeditions-Bergschuhe)
2 Karabiner* (Schnapper)
3 HMS-Karabiner* (Schrauber)
Jümar* (Steigklemme)
Abseilgerät* (Achter)
Helm*
5 Meter Reepschnur Ø 7 mm* (für das Jümar-System)
5 Meter Reepschnur Ø 5 mm*
Kompressionssäcke für Daunenartikel*
Essutensilien leicht für Hochlager* (Essnapf inkl. Besteck)
Trinkflasche mit grosser Öffnung* (Nalgene)
Thermosflasche*
Pinkelflasche/Plastiksäcke*
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien, Batterien ins Handgepäck) + kleine Reservestirnlampe*
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug
Feuerzeug mit Feuerstein
Höhenmesser
Thermopads für Hände und Füsse*
Diverses
Abflugbrief von KP* (enthält die letzten Informationen)
Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder*
Kreditkarte* (Mastercard oder Visa)
Reisepass + Kopie davon*
2 Passfotos*
Kleine Reiseapotheke* (Persönliche Medikamente/Pflaster)
Schreibzeug
Mobiltelefon, evtl. Fotoausrüstung*
Nécessaire, Kulturbeutel*
Handtuch* (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Ohropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badesachen
Regenschirm (Knirps)
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS, Reiseliteratur und Kartenmaterial hat dein:e KP-Bergführer:in dabei.
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