Dom und Dufourspitze – zwei Namen, die für mich lange nach einem grossen Traum klangen. Am 14. August wurde dieser Traum endlich Wirklichkeit.
In Randa traf ich meinen Bergführer Andreas. Schon bei unserer ersten Begegnung war klar, dass die Chemie stimmte. Mit seiner ruhigen Art, seiner Erfahrung und seiner Motivation hat er mich während der gesamten Tour begleitet und unterstützt. Ob bei den anspruchsvollen Gipfelbesteigungen oder auf den langen Zustiegen zu den Hütten, ich konnte mich jederzeit auf ihn verlassen.
Die Tage inmitten dieser beeindruckenden Bergwelt waren voller besonderer Momente, Herausforderungen und unvergesslicher Eindrücke. Aber natürlich gab es auch eine kleine Lektion fürs Leben: Die Sonnenbrille gehört auf den Kopf und nicht irgendwo an den Rucksack 🙈. Auf dem Weg zur Monte-Rosa-Hütte bemerkte ich plötzlich, dass sie verschwunden war. In diesem Moment dachte ich, dass ich sie wohl nie wiedersehen würde.
Umso grösser war die Freude, als eine andere Gruppe die Brille gefunden und mitgenommen hatte. Dank ihrer Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft bekam ich sie zurück und konnte am Ende sogar die Dufourspitze mit meiner eigenen Sonnenbrille besteigen.
Wenn ich heute auf diese Tage zurückblicke, empfinde ich vor allem tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Gesundheit, für die grossartige Begleitung durch Andreas, für die Begegnungen unterwegs und dafür, dass ich zwei der beeindruckendsten Gipfel der Schweiz erreichen durfte. Ganz besonders dankbar bin ich jedoch für die unvergesslichen Momente in dieser einzigartigen Berglandschaft. Die Weite, die Stille, die Kraft der Natur und die Ausblicke vom Dom und von der Dufourspitze werden mich ein Leben lang begleiten. Was lange wie ein Traum erschien, wurde Wirklichkeit und hat mir einmal mehr gezeigt, wie wunderschön unsere Bergwelt ist. 🏔️✨
Nik

