Expedition Gasherbrum II

Unterwegs am „Leuchtenden Berg“

Gasherbrum II (8035 m) – Expedition ins Herz des Karakorums

Facts

8035 m
Pakistan
schwer
mittel
12

Das Abenteuer

Deutschsprachige Expeditionsleitung durch einen erfahrenen Expeditionsbergführer sowie 1:1-Betreuung durch einen persönlichen Climbing Sherpa sorgen für maximale Sicherheit, professionelle Organisation und bestmögliche Unterstützung.

Bereits drei Sauerstoffflaschen pro Person im Preis inbegriffen – ein bedeutender Mehrwert gegenüber vielen anderen Anbietern.

Besteigung des Gasherbrum II, dem technisch einfachsten Achttausender Pakistans und idealen Einstieg in die Welt der 8000er.

Spektakulärer Anmarsch über den rund 100 km langen Baltoro-Gletscher und Rückweg über den Gondogoro La sind zwei der eindrucksvollsten Trekkingetappen im Karakorum.

Expedition inmitten der legendären Karakorum-Giganten mit Blick auf den K2 und weitere Berge, an denen Alpingeschichte geschrieben wurde.

Der Gasherbrum II gehört zu den schönsten Achttausendern der Welt. Mit seinen 8035 Metern Höhe erhebt er sich mitten im Karakorum, umgeben von den gewaltigsten Bergen unseres Planeten. Die Besteigung verbindet eine faszinierende Trekkingreise durch eine der spektakulärsten Gebirgslandschaften der Erde.

Bereits der Anmarsch zum Basislager ist ein unvergessliches Erlebnis. Über den legendären Baltoro-Gletscher gelangen wir tief ins Herz des Karakorums. Vorbei an berühmten Gipfeln wie dem Masherbrum, den Trango Towers, dem Muztagh Tower, Gasherbrum IV, Broad Peak und dem K2 durchqueren wir eine Bergwelt, die ihresgleichen sucht. Der Konkordiaplatz, wo mehrere gewaltige Gletscher zusammentreffen, zählt zu den eindrucksvollsten Orten des weltweiten Alpinismus.

Das Basislager auf 5150 Metern bildet während mehreren Wochen unseren Ausgangspunkt für die Besteigung des Gasherbrum II. Dank seiner verhältnismässig sicheren Route gilt der Berg als einer der zugänglichsten Achttausender. Dennoch verlangt die Besteigung eine ausgezeichnete Kondition, alpine Erfahrung sowie die Bereitschaft, sich auf die Herausforderungen einer echten Himalaya-Expedition einzulassen. Unsere Strategie setzt auf eine sorgfältige Akklimatisation, ausreichend Zeitreserven und maximale Flexibilität. Gemeinsam mit unseren erfahrenen Sherpas bauen wir die Hochlager auf und bereiten uns Schritt für Schritt auf den Gipfelangriff vor. Der Lohn ist ein Gipfelerlebnis auf 8035 Metern mit einem überwältigenden Panorama über die höchsten Berge des Karakorums. Als besonderes Highlight erfolgt die Rückreise nicht über die Aufstiegsroute, sondern über den spektakulären Gondogoro La (5585 m). Die Überschreitung dieses Passes bietet eines der eindrucksvollsten Bergpanoramen der Welt und bildet den krönenden Abschluss einer aussergewöhnlichen Expedition. Wer von einer echten Karakorum-Expedition träumt, findet am Gasherbrum II die perfekte Kombination aus Abenteuer, Hochalpinismus und einer der beeindruckendsten Berglandschaften unseres Planeten.

1. Tag: Flug nach Islamabad

Linienflug nach Islamabad, der Hauptstadt Pakistans. Bereits beim Abflug beginnt das grosse Abenteuer in Richtung Karakorum. Während des Reisetages bietet sich Zeit, das Team kennenzulernen und sich mental auf die bevorstehende Expedition einzustimmen. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Islamabad Sightseeing

Ankunft in Islamabad, dem Tor zur faszinierenden Bergwelt Nordpakistans. Nach dem Hotelbezug und etwas Erholung entdecken wir bei einem ersten gemeinsamen Sightseeing die Hauptstadt Islamabad. Dabei erhalten wir spannende Einblicke in die Kultur, das Leben und den Alltag Pakistans. Zusätzlich erledigen wir die administrativen Formalitäten und bereiten die letzten organisatorischen Schritte für die Expedition vor. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung oder zum gemütlichen Austausch innerhalb des Expeditionsteams. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Flug / Fahrt Islamabad – Skardu

Heute erfolgt, sofern das Wetter mitspielt, der spektakuläre Inlandsflug von Islamabad nach Skardu. Der rund einstündige Flug gilt als einer der eindrucksvollsten Gebirgsflüge der Welt und bietet bei klarer Sicht fantastische Ausblicke auf die gewaltigen Gipfel des Himalayas und Karakorums. Besonders beeindruckend ist der Blick auf den Nanga Parbat (8126 m), den westlichsten Achttausender der Erde.

Skardu ist der wichtigste Ausgangspunkt für Expeditionen in den Karakorum und liegt eingebettet zwischen kargen Bergen und dem Indus-Fluss. Nach der Ankunft beziehen wir unser Hotel und haben Zeit, uns auf die bevorstehenden Expeditionstage einzustimmen. Sollte der Flug wetterbedingt nicht möglich sein, reisen wir alternativ über den legendären Karakorum Highway auf dem Landweg nach Skardu. Die rund eineinhalbtägige Fahrt führt durch eine der spektakulärsten Berglandschaften Asiens und bietet eindrückliche Einblicke in das Leben entlang des Indus-Tals. Übernachtung in der Lodgel in Skardu bzw. unterwegs.

4. Tag: Vorbereitungstag in Skardu (2230 m)

Der heutige Tag dient den letzten Vorbereitungen für unsere Expedition in den Karakorum. Gemeinsam mit der lokalen Agentur organisieren wir die Trägermannschaft und verteilen das gesamte Expeditionsmaterial auf die üblichen Lasten von jeweils rund 25 kg. Dabei wird das persönliche, wie auch das gemeinsame Material sorgfältig kontrolliert und für die kommenden Trekkingtage vorbereitet. Neben den organisatorischen Arbeiten bleibt genügend Zeit, die eindrucksvolle Ortschaft Skardu zu erkunden. Die kleine Stadt, umgeben von gewaltigen Bergen und dem Indus-Tal, vermittelt bereits einen ersten Eindruck der rauen Schönheit des Karakorums. Cafés, kleine Märkte und das geschäftige Leben der Region laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Am Abend geniessen wir nochmals den Komfort eines guten Hotelbetts, bevor am nächsten Tag das Abenteuer Richtung Gasherbrum-Region beginnt. Übernachtung in der Lodge.

5. Tag: Fahrt Skardu – Askoli (3050 m)

Frühmorgens verlassen wir Skardu und fahren mit geländegängigen Jeeps in Richtung Askole, dem letzten dauerhaft bewohnten Dorf vor den gewaltigen Gletschern des Karakorums. Die rund 120 Kilometer lange Strecke benötigt, je nach Strassen- und Wetterverhältnissen, etwa 6 bis 8 Stunden Fahrzeit und zählt zu den eindrucksvollsten und abenteuerlichsten Zufahrten einer Himalaya-Expedition. Zu Beginn führt die Strecke durch das fruchtbare Shigar-Tal mit kleinen Dörfern, grünen Oasen und Feldern. Später wird die Landschaft zunehmend rauer und wilder. Die Strasse folgt dem Braldu-Fluss tief hinein in die abgelegene Bergwelt des Karakorums. Schmale Pisten, einfache Brücken, Flussdurchfahrten und spektakuläre Tiefblicke machen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Immer wieder eröffnen sich fantastische Ausblicke auf die gewaltigen Fels- und Eislandschaften Nordpakistans. Am Nachmittag erreichen wir Askoli auf rund 3050 m, den letzten Ausgangspunkt aller grossen Expeditionen zum Baltoro-Gletscher, K2 und Gasherbrum. Hier verbringen wir die letzte Nacht vor dem Start unseres Trekkings. Übernachtung in der Lodge.

6. Tag: Askoli – Jhola (3200 m)

Heute beginnt unser Trekking tief hinein in die eindrucksvolle Bergwelt des Karakorums. Nach dem Frühstück wird das gesamte Expeditionsmaterial auf die Träger und Tragtiere verteilt und die letzten Vorbereitungen getroffen. Anschliessend verlassen wir Askole und folgen dem wilden Verlauf des Braldu-Flusses in Richtung Jhola. Die abwechslungsreiche Trekkingetappe führt durch eine karge und faszinierende Landschaft mit gewaltigen Felswänden, sandigen Abschnitten und ersten eindrücklichen Ausblicken. Mehrfach queren wir kleine Seitenbäche und passieren einfache Brücken sowie schmale Wegpassagen entlang des Flusses. Nach rund 6 bis 8 Stunden erreichen wir Jhola. Hier richten wir unser erstes Camp ein und verbringen die erste Nacht im Zelt.

7. Tag: Jhola – Paiyu (3785 m)

Heute folgen wir dem Baltoro-Trail weiter taleinwärts entlang des Braldu-Flusses in Richtung Paiyu. Die abwechslungsreiche Trekkingetappe führt durch eine wilde und eindrucksvolle Landschaft mit tiefen Schluchten und sandigen Ebenen. Mit etwas Wetterglück zeigen sich unterwegs bereits die ersten grossen Berge der Region. Nach mehreren Stunden erreichen wir das grüne Lager von Paiyu, das wunderschön unter mächtigen Granitwänden und direkt am Beginn des Baltoro-Gletschers liegt. Übernachtung im Zelt.

8. Tag: Ruhetag in Paiyu

Heute legen wir in Paiyu einen wohlverdienten Ruhe- und Akklimatisationstag ein. Dieser Tag ermöglicht unserem Körper, sich optimal an die zunehmende Höhe anzupassen, bevor wir in den kommenden Tagen den Baltoro-Gletscher betreten. Gleichzeitig nutzen die lokalen Träger die Gelegenheit, das Material neu zu organisieren für die nächsten Trekkingtage vorzubereiten. Wer möchte, kann die Umgebung des Lagers erkunden und die eindrucksvolle Aussicht auf die umliegenden Granitwände und Gletscherlandschaften geniessen. Paiyu gilt als einer der schönsten Lagerplätze des gesamten Baltoro-Trekkings und bietet nochmals etwas Komfort, bevor die Expedition tiefer in die wilde Hochgebirgswelt des Karakorums führt. Übernachtung im Zelt.

9. Tag: Trekking Paiyu – Urdokas (3990 m)

Heute verlassen wir Paiyu und betreten den gewaltigen Baltoro-Gletscher, einen der grössten Gletscher ausserhalb der Polarregionen. Die Landschaft verändert sich schlagartig. Grüne Oasen weichen einer beeindruckenden Welt aus Eis, Fels und Moränen. Der Weg führt über den Gletscher stetig taleinwärts. Dahinter betreten wir erstmals den eigentlichen Baltoro-Gletscher und gelangen nach Urdokas, von wo wir eine einmalige Aussicht auf die berühmten Trango Towers geniessen. Urdokas ist zugleich der letzte Lagerplatz auf festem Untergrund entlang des Baltoro-Trekkings. Übernachtung im Zelt.

10. Tag: Trekking Urdokas – Goro II (4380 m)

Heute führt uns die Route weiter über den Baltoro-Gletscher in Richtung Goro II. Gewaltige Eisströme, Moränen und die grossen Gipfel des Karakorums prägen das Bild. Am beeindruckenden Muztagh Tower vorbei trekken wir immer tiefer in die Hochgebirgswelt des Karakorums hinein. Nach einer abwechslungsreichen Trekkingetappe erreichen wir Goro II, ein spektakulär gelegenes Camp mitten auf dem Baltoro-Gletscher. Von nun an besteht der Untergrund für unsere Zelte ausschliesslich aus Eis und Moränen des Gletschers. Übernachtung im Zelt.

11. Tag: Trekking Goro II – Sayma Camp (4760 m)

Heute erwartet uns einer der eindrucksvollsten Trekkingtage der gesamten Expedition.Wir folgen dem Baltoro-Gletscher weiter. Unterwegs begleiten uns eindrucksvolle Ausblicke auf einige der markantesten Achttausender der Region. Beim Mittagessen auf dem Konkordiaplatz, dem Zusammenfluss mehrerer gewaltiger Gletscher, schauen wir gebannt in Richtung K2 und Broad Peak. Kaum ein anderer Ort bietet einen derart eindrücklichen Blick auf die höchsten Berge des Karakorums. Am Nachmittag erreichen wir das Sayma Camp. Das Camp liegt inmitten einer faszinierenden Eis- und Felslandschaft und bietet einen herrlichen Blick auf die majestätische Chogolisa. Übernachtung im Zelt.

12. Tag: Trekking Sayma Camp – Gasherbrum-II-Basislager (5150 m)

Heute erreichen wir das Basislager des Gasherbrum II. Am letzten Trekkingtag verlassen wir den Baltoro-Gletscher und folgen während rund eines halben Tages dem Abruzzi-Gletscher in Richtung Gasherbrum-Gruppe. Die umliegenden Gipfel rücken immer näher und erstmals erhalten wir einen Eindruck von der Dimension unseres Expeditionsberges. Nach mehreren Stunden erreichen wir das Basislager. Hier richten wir uns für die kommenden Wochen ein und schaffen die Grundlage für die Besteigung des Gasherbrum II. Das Basislager wird unser logistischer und organisatorischer Mittelpunkt sein, von dem aus wir die Akklimatisation und den anschliessenden Summit Push angehen werden. Übernachtung im Zelt im Basislager.

13.–37. Tag: Besteigung Gasherbrum II (8035 m)

Für die Besteigung des Gasherbrum II stehen uns 24 Tage zur Verfügung. Diese Zeit nutzen wir bewusst grosszügig, denn eine saubere Akklimatisation, genügend Erholungstage und flexible Wetterfenster sind entscheidend für den Gipfelerfolg. Wir gehen die Expedition Schritt für Schritt an und passen unsere Strategie laufend den Verhältnissen am Berg an. Mit Unterstützung unserer Sherpas und pakistanischen Hochträger bauen wir drei, bei Bedarf vier Hochlager auf. Lager I liegt auf ca. 5900 m am Fuss des Südwestgrates, dem sogenannten Banana Ridge. Lager II errichten wir auf ca. 6400 m, Lager III auf rund 6800 m. Je nach Verhältnissen und Taktik kann auf ca. 7400 m zusätzlich ein Lager IV eingerichtet werden. Der erste Teil der Route führt über einen langen, eher flachen, aber je nach Bedingungen spaltenreichen Gletscher. Danach folgt der Anstieg über den Banana Ridge. Dieser Abschnitt ist steiler und technisch anspruchsvoller und wird mit Fixseilen eingerichtet. Hier ist konzentriertes Gehen mit Steigeisen, Jümar und beim Abstieg mit Abseilgerät gefragt. Nach der Akklimatisation und mehreren Rotationen in die Hochlager warten wir im Basislager auf ein passendes Wetterfenster. Beim Summit Push starten wir in der Regel ab Lager III oder, falls sinnvoll, ab Lager IV in Richtung Gipfel. Oberhalb des letzten Hochlagers traversieren wir unter dem mächtigen Gipfelaufbau auf die Ostseite des Berges. Über den steilen Schlusshang erreichen wir schliesslich den Gipfel des Gasherbrum II auf 8035 m. Vom Gipfel eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf die höchsten Berge des Karakorums, darunter K2, Broad Peak und Gasherbrum I. Nach dem Gipfelerfolg hat der sichere Abstieg höchste Priorität. Erst zurück im Basislager ist die Besteigung wirklich abgeschlossen.

38. Tag: Basecamp – Ali Camp (5010 m)

Nach einem knappen Monat verlassen wir unser inzwischen sicherlich liebgewonnenes Basislager und treten die Rückreise durch den Karakorum an. Um den Rückweg abwechslungsreicher zu gestalten, wählen wir nicht die Route über den Baltoro-Gletscher zurück nach Askole, sondern überschreiten den Gondogoro-Pass und steigen ins Hushe-Tal ab. Wir erreichen das Ali Camp am Fuss der majestätischen Chogolisa. Das Ali Camp dient als Ausgangspunkt für die morgige Überschreitung des Gondogoro La. Übernachtung im Zelt.

39. Tag: Ali Camp – Saicho (3435 m)

Bereits in der Nacht brechen wir zur Überschreitung des Gondogoro La auf. Der gut eingerichtete Pass bildet den Höhepunkt unserer Rückreise und bietet bei guten Verhältnissen ein beeindruckendes Panorama. Nach dem Passübergang folgt der lange Abstieg ins Hushe-Tal. Nach vielen Wochen auf Eis, Moränen und Gletschern ist die Rückkehr in eine grünere und lebendigere Landschaft ein ganz besonderes Erlebnis. Am Nachmittag erreichen wir Saicho, wo wir unser Camp für die Nacht aufschlagen. Übernachtung im Zelt.

40. Tag: Saicho – Hushe – Skardu

Heute verlassen wir unser letztes Trekkingcamp und folgen dem Weg talauswärts. Nach rund zwei Stunden erreichen wir das Dorf Hushe, wo unsere Jeeps bereits auf uns warten und uns zurück nach Skardu fahren. Die rund fünfstündige Fahrt führt durch die eindrucksvollen Täler Baltistans und bietet nochmals spannende Einblicke in das Leben der lokalen Bevölkerung. Am Nachmittag erreichen wir Skardu, den Ausgangspunkt unserer Expedition. Nach den vielen Wochen im Zelt geniessen wir die Annehmlichkeiten einer Lodge. Übernachtung in der Lodge.

41. Tag: Flug Skardu – Islamabad

Heute erfolgt der Rückflug von Skardu nach Islamabad. Bei guten Wetter- und Sichtverhältnissen geniessen wir noch einmal einen spektakulären Flug über die gewaltige Bergwelt des Karakorums und Himalayas. Mit etwas Glück zeigt sich dabei erneut der Nanga Parbat, der westlichste Achttausender der Erde. Da der Flug stark wetterabhängig ist, kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen. Sollte ein Flug nicht möglich sein, erfolgt die Rückreise auf dem Landweg. In diesem Fall fahren wir während zwei Tagen über den legendären Karakorum Highway zurück nach Islamabad. Übernachtung im Hotel.

42. Tag: Reservetag in Islamabad

Dieser Tag dient als Reserve für wetterbedingte Verzögerungen auf der Rückreise von Skardu nach Islamabad. Falls alles planmässig verläuft, bleibt genügend Zeit, Islamabad individuell zu erkunden, letzte Einkäufe und Souvenirs zu erledigen oder die Erlebnisse der vergangenen Wochen gemeinsam Revue passieren zu lassen. Übernachtung im Hotel.

43. Tag: Rückflug nach Europa

Heute heisst es Abschied nehmen von Pakistan und der beeindruckenden Bergwelt des Karakorums. Je nach Flugplan erfolgt der Transfer zum Flughafen von Islamabad und der Rückflug nach Europa. Während des Fluges bleibt Zeit, die Erlebnisse der vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen und auf eine aussergewöhnliche Expedition zurückzublicken.

44. Tag: Ankunft in Europa

Ankunft in Europa und individuelle Heimreise. Mit unvergesslichen Erinnerungen, neuen Freundschaften und hoffentlich einem erfolgreichen Gipfelerlebnis endet unsere Gasherbrum-II-Expedition.

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lies diesen sorgfältig durch und führe eine ehrliche Selbstbewertung durch. Anhand der erforderlichen Punktezahl ist klar ersichtlich, ob die technischen und konditionellen Anforderungen für diese Expedition erfüllt werden. Mit der Anmeldung bestätigst du deine spezifische Expeditionstauglichkeit.

Wichtige Punkte zum Ablauf:

Die Expedition ist anspruchsvoll und körperlich anstrengend. Aufgrund der grossen Höhe ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Jede Person muss die eigenen Grenzen realistisch einschätzen und bereit sein, bei Bedarf auf einen Weiteraufstieg zu verzichten oder den Rückzug anzutreten. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.

Die Expeditionsleitung ist für die Gesamtleitung der Gruppe verantwortlich, nicht jedoch für eine individuelle Einzelbetreuung. Die Weisungen und Entscheidungen der Expeditionsleitung sind zu befolgen und werden im Interesse der Sicherheit sowie der gesamten Gruppe getroffen.

Je nach Verhältnissen können Anpassungen, Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Wir legen grossen Wert auf tatkräftige Mithilfe, Kameradschaft, Toleranz und eine positive Teamhaltung.

Für Unfälle, Schäden oder Materialverluste übernimmt KP mountaineering guides keine Haftung.

Die Teilnehmer:innen müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über eine solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die Sherpas unterstützen die Teilnehmer:innen während der gesamten Besteigungszeit, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da sie für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.

Inbegriffen

Umfassende Organisation und Durchführung der Expedition durch KP mountaineering guides

Führung durch eine:n expeditionserfahrene:n, staatlich geprüfte:n KP-Bergführer:in

1 Climbing Sherpa pro Person inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung

Obligatorischen Begleitoffizier

Technische Infrastruktur für die Besteigung (Fixseile, Bergseile, Firnschwerter und Eisschrauben)

Sauerstoff am Berg: 3 Flaschen pro Teinehmer (pro Flasche 4 Liter), inkl. 1 Maske, 1 Regulator

Medizinischer Sauerstoff für den Notfall

Notfallapotheke im Trekking, dem Basislager, in den Hochlagern sowie am Gipfeltag

Kommunikation (Funk) im Basislager (12 Volt)

Satellitentelefon, exkl. Gesprächsgebühren

Internet im Basislager (Starlink)

Wetterbericht aus der Schweiz

Solaranlage mit Beleuchtung im Esszelt

Strom im Basislager für das Laden der elektronischen Geräte (nur beschränkt möglich!)

Inlandsflüge: Skardu–Islamabad–Skardu (nur bei gutem Wetter, ansonsten Landtransfer)

Sämtliche Transfers sowie Bus- und Jeepfahrten

Sämtliche Gipfel- und Besteigungsgebühren

Visa-Support, siehe «Reisedokumente»

Halbpension in Islamabad

Vollpension ab/bis Skardu

4 Hotelnächte im Einzelzimmer in Islamabad

4 Lodgenächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)

1 Zelt pro Person im Basislager

1 Zelt pro 2 Personen für die Hochlager und auf dem Trekking ins Basecamp

Sehr gutes, beheiztes und beleuchtetes Gruppenzelt im Basislager

Toiletten- und Dusch-Zelte im Basislager

Leichte, dünne Unterziehmatten für die Hochlager

Schaumstoff-Isomatte im Basislager

Hochgebirgskocher (Gas) und Kochgeschirr

Küche: Koch und Küchenhilfen

Gepäcktransport ins Basislager und zurück (Tragtiere/Träger)

Persönliches Besprechungstreffen bei Bächli Bergsport in Bern

KP-Expeditionsreisetasche (110 l, wasserabweisend, mit Rollen)

-10 % Einkaufsvorteil bei Bächli Bergsport (einmalig)

Nicht inbegriffen

Flüge nach/ab Islamabad

Versicherungen

Visagebühren für Pakistan

Individuelle Getränke

Persönliche Medikamente

Individuelle Trinkgelder ca. 800.- USD (siehe „Wissenswertes“)

Gipfelbonus für persönlichen Climbing Sherpa 1000.- USD (bei Erreichen des Camp 3, 100%, ansonsten mindestens 50%)

Zusätzliche, nicht im Detailprogramm vermerkte, Übernachtungen

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen

Umbuchungskosten bei Flugänderungen (siehe “Anreise & Treffpunkt)

Flaschensauerstoff

KP mountaineering guides hat mit über 100 Besteigungen an den höchsten Bergen der Welt viel Erfahrung mit Flaschensauerstoff gesammelt und wir möchten dieses Wissen weitergeben. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Wir empfehlen daher, die 8000er mit Flaschensauerstoff zu besteigen.

Persönlicher Climbing Sherpa

1 Climbing Sherpa pro Person ist im Pauschalpreis inbegriffen und gewährleistet eine individuelle 1:1 Betreuung ab dem Basislager bis zum Gipfel. Auf Wunsch können auch weitere Climbing Sherpa organisiert werden. Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit Climbing Sherpas aus Nepal gemacht. Die Kosten für einen nepalesischen Climbing Sherpa sind etwas höher, doch überwiegen die Vorteile um ein Vielfaches. Solange es die pakistanische Regierung erlaubt, nepalesische Climbing Sherpas zu den Expeditionen im Karakorum mitzubringen, offerieren wir dir gerne diesen Vorteil.

Persönlicher Bergführer

Möchte jemand während der Expedition von einem persönlichen Bergführer:in (aus Europa) begleitet werden, organisieren wir dies gerne. Preis auf Anfrage.

Klima

Die beste Zeit für eine Besteigung der Achttausender im Karakorum liegt zwischen Anfang Juni und Mitte August. In dieser Jahreszeit sind die Wetterverhältnisse in der Regel am stabilsten, da der Monsuneinfluss deutlich geringer ist. Dennoch bleibt das Wetter im Karakorum unberechenbar – Geduld, Flexibilität und das richtige Timing sind entscheidende Erfolgsfaktoren jeder Expedition.

Lokales Team

Seit vielen Jahren vertrauen wir auf eine renommierte und langjährige Partneragentur in Pakistan. Gemeinsam mit einem erfahrenen Team aus lokalen Hochträgern sowie einem engagierten Küchenteam sorgen wir für eine professionelle Organisation und einen reibungslosen Expeditionsablauf. Die Rekrutierung der Hochträger beginnt bereits im Herbst des Vorjahres. So können wir auf ein eingespieltes und zuverlässiges Team zählen, das unsere Expeditionen seit vielen Jahren begleitet und wesentlich zum Erfolg beiträgt.

Internet, WLAN & Satellitentelefonie

Im Basislager besteht keine Mobilfunkabdeckung durch Netzbetreiber. Die Kommunikation mit unserem Office in Bern, dem Wetterdienst sowie unseren Partner erfolgt deshalb über Satellitentelefon. Für private Gespräche oder SMS kann das Satellitentelefon gegen Gebühr genutzt werden. Zusätzlich steht im Basislager ein Starlink-WLAN zur Verfügung. Bitte beachte, dass die Verfügbarkeit und Stabilität der Verbindung aufgrund der abgelegenen Lage nicht jederzeit garantiert werden kann.

Elektrizität im Basislager

Die Stromversorgung im Basislager erfolgt umweltfreundlich über eine leistungsfähige Solaranlage. Damit können unter anderem Smartphones, Kameras, Stirnlampen, Funkgeräte, E-Reader oder Heizsocken geladen werden. Da die verfügbare Energie begrenzt ist, bitten wir um einen bewussten Umgang mit dem Strom.

Expeditions-Besprechungstreffen

Eine gute Vorbereitung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor jeder Expedition. Deshalb findet vor Reisebeginn ein persönliches Besprechungstreffen bei Bächli Bergsport in Bern statt. Dabei besprechen wir gemeinsam den Expeditionsablauf, beantworten individuelle Fragen und überprüfen auf Wunsch die Ausrüstung. Das Treffen bietet zudem eine ideale Gelegenheit, die Expeditionsleitung sowie die anderen Teilnehmenden bereits vor der Abreise kennenzulernen. Das Besprechungstreffen ist ein fester Bestandteil der Expedition. Der Termin wird nach dem definitiven Durchführungsentscheid frühzeitig bekannt gegeben. Teilnehmende profitieren zudem von attraktiven Einkaufskonditionen in der Expeditionsabteilung von Bächli Bergsport.

Trinkgelder

In Nepal sind Trinkgelder ein wichtiger Bestandteil der Wertschätzung gegenüber dem lokalen Team und gehören bei Expeditionen zur gelebten Kultur. Für die gesamte Expedition empfehlen wir folgende Richtwerte:

Sherpa-Team, Küche und Basislager-Staff: USD 500.– / Hochträger: USD 300.–

Die Trinkgelder sind nicht im Reisepreis enthalten.

Hotel, Lodge und Zeltunterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt.

Reise-Vorbereitung

Die Flüge nach/ab Islamabad sind nicht im Reisepreis inbegriffen. Gerne vermitteln wir dir auf Anfrage ein passendes Flugangebot von unserem Parner Globetrotter. Falls du die Flüge selbst buchst, ist eine vorgängige Rücksprache mit dem KP-Office erforderlich. So können wir sicherstellen, dass die Ankunfts- und Abflugzeiten mit den vorgesehenen Flughafentransfers und dem Programm abgestimmt sind. 

Da der Verlauf einer Achttausender-Expedition stark von Wetter, Verhältnissen und dem Expeditionsfortschritt abhängt, empfehlen wir ausdrücklich die Buchung eines umbuchbaren Flugtickets. Sollten die Bedingungen eine frühere Besteigung ermöglichen, kann auch die Rückreise entsprechend früher erfolgen. Umgekehrt besteht bei einem vielversprechenden Wetterfenster die Möglichkeit, die Expedition (nach Absprache mit den Teilnehmenden) über das geplante Rückreisedatum hinaus zu verlängern, um die Gipfelchancen zu erhöhen. Allfällige Kosten für Flugumbuchungen gehen zu Lasten der Teilnehmenden. Bei einer selbständigen Flugbuchung ist aus organisatorischen Gründen eine vorgängige Rücksprache mit dem KP Office zwingend erforderlich, damit die Flughafen- und Gruppentransfers optimal koordiniert werden können.

Für Schweizer, deutsche und österreichische Staatsangehörige ist für die Einreise nach Pakistan ein Visum erforderlich. Dieses kann in der Regel bequem online als e-Visum beantragt werden. Wir empfehlen, das Visum frühzeitig vor Reisebeginn zu beantragen. Der Reisepass muss über die gesamte Reisedauer gültig sein und sollte darüber hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Nach deiner Anmeldung unterstützen wir dich selbstverständlich bei der Beantragung des Visums und stellen dir die erforderlichen Unterlagen (z. B. Einladungsschreiben) rechtzeitig zur Verfügung. Die Visagebühren sind nicht im Reisepreis inbegriffen.

Mit * markierte Ausrüstungsgegenstände sind obligatorisch. Weitere aufgelistete Gegenstände sind empfohlen.

Ausrüstungsliste Expedition Gasherbrum

Gepäck

Reisetasche/Duffel Bag (2 KP Expeditionstasche 110l sind in den Leistungen inbegriffen. Weitere Taschen können zum Vorzugspreis bezogen werden.)

Kleidung

Fleecepullover oder Fleecejacke*

Softshell-Jacke*

Jacken

Daunenjacke bzw. Daunenanzug für Expeditionen*

Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke*

Gore-Tex Jacke*

Hosen

lange/leichte Trekkinghose

Hochtourenhose*

Gore-Tex Hose

Daunenhose bzw. Daunenanzug*

Kurze Hose

Unterwäsche / T-Shirts

T-Shirts*

Unterwäsche*

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm*

Thermo- bzw. Funktionshose, lang*

Handschuhe

warme Fingerhandschuhe*

Expeditions-Daunenhandschuhe*

Dünne Unterziehhandschuhe (Seide oder Fleece)*

Schuhe / Socken

Bequeme Schuhe* (Laufschuhe für Basislager)

Trekkingschuhe*

Expeditions-Bergschuhe, Modell 8000er*

Trekkingsocken*

Dicke & warme Bergsocken*

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille*

Gletscher-Sonnenbrille* (mit Nasenschutz)

Skibrille, hoher UV-Schutz* (schützt auch gegen Wind)

Buff*

Schildkappe*

Stirnband*

Warme Mütze*

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)*

Sonnencrème, Lippenschutz* (LSF 50)

Schlafen

Daunenschlafsack für im Basecamp* (-30 °C)

Daunenschlafsack für in den Hochlager* (-40 °C)

Isomatte* (hoher Isolationswert)

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen aufblasbar (nice to have!)

Technisches Material

Rucksack ca. 40 l*

Leichter Klettergurtt*

Leichter Pickel*

Teleskopstöcke*

Steigeisen mit Antistoll* (angepasst an Expeditions-Bergschuhe)

2 Karabiner* (Schnapper)

3 HMS Schraub-Karabiner*

Jümar* (Steigklemme)

Abseilgerät* (Achter)

Helm*

5 Meter Reepschnur Ø 7 mm* (für das Jümar-System)

5 Meter Reepschnur Ø 5 mm*

Kompressionssäcke für Daunenartikel*

Trinkflasche mit grosser Öffnung* (Nalgene)

Thermosflasche*

Pinkelflasche/Plastiksäcke*

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse*

Verpflegung und Hochlager

Leichte Essutensilien für Hochlager* (Essnapf inkl. Besteck)

Elektronik und Orientierung

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien; Batterien ins Handgepäck) + kleine Reservestirnlampe*

Mobiltelefon, evtl. Fotoausrüstung*

Dokumente

Abflugbrief von KP* (enthält die letzten Informationen)

Reisepass + Kopie davon*

2 Passfotos*

Kreditkarte* (Mastercard oder Visa)

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder*

Hygiene und Diverses

Kleine Reiseapotheke* (persönliche Medikamente/Pflaster)

Nécessaire, Kulturbeutel*

Handtuch* (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Ohropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Schreibzeug

Regenschirm (Knirps)

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein:e KP-Bergführer:in dabei.

Termine

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Jutta_Schafroth

Jutta Schafroth

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